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Ostprignitz-Ruppin Besichtigungstour der Wittstocker Hinterhöfe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Besichtigungstour der Wittstocker Hinterhöfe
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17:55 13.08.2014
Nur durchs Haus kommt man auf Mietzners Hinterhof. Quelle: M. Wirtz
Wittstock

Der schönste Ausblick in den Hinterhof eröffnet sich Ronni und Frank Mietzner von ihrem Wohnzimmer aus. Sie gucken direkt auf den Miniteich mit Goldfischen, vielen Blumen und niederen Sträuchern. Auf etwa 84 Quadratmetern hat das Paar alles, was es zum Wohlfühlen braucht.

Als die Mietzners vor 20 Jahren eines der Häuser im Großen Graben in Wittstock erwarben, begannen sie mit der Sanierung. Zur Verwunderung der Bekannten bauten sie jedoch in zwei Etappen. "Wir konnten nicht erst das Haus komplett fertigstellen und dann mit dem Hof weitermachen. Es mussten alle Baumaterialien durchs Haus getragen werden", erklärt Frank Mietzner. Denn der einzige Weg zum Hof führt durch den Flur des Hauses. So war es auch vor drei Jahren, als das Paar den Hof neugestaltet hat. "Das Pflaster mit Steinen im Knochenformat haben wir durch die schöneren unregelmäßigen Platten ausgetauscht, und viele Blumen und kleine Sträucher haben wir auch gepflanzt", berichtet Frank Mietzner.

"In den zurückliegenden Jahren wurde viel saniert"

Die Wittstocker Hinterhöfe werden auch am Tourismustag, 19. Oktober, im Fokus des Tourismusvereins Wittstocker Land stehen. "Wir möchten, dass die Gäste und Besucher von Wittstock die Innenstadt in ihrer ganzen Schönheit erleben", sagt Jürgen Paul, der Vorsitzende des Tourismusvereins. Er erklärt auch warum: "In den zurückliegenden Jahren wurde viel saniert: Häuser, Straßen und im vorigen Jahr der Marktplatz. Es ist nicht nur alles Fassade. Auch auf den Höfen haben die Bauherren Hand angelegt."

In Zusammenarbeit mit den Stadtführern will der Tourismusverein einen Plan für Besichtigungstouren erstellen. Kommunale Wohnungsverwalter, Institutionen und Privatbesitzer und Tourismusanbieter öffnen dann ihre Türen zu den Hinterhöfen.

Interessierte können sich am Tourismustag ab 12.30 Uhr und dann jeweils im Stundentakt auf eine Führung begeben. Vier Routen stehen zur Auswahl. Anfang Oktober wollen sich die Beteiligten dazu genauer verständigen.

Von Madlen Wirtz

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