Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Bestattungen werden teurer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bestattungen werden teurer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 18.11.2017
Kerzen auf einem Grab. Quelle: Archiv
Anzeige
Wusterhausen

Für die kommunalen Begräbnisstätten in der Großgemeinde Wusterhausen wird es in diesem Jahr keine neue Friedhofssatzung mehr geben. Das Gleiche gilt für die Richtlinie, nach der ­Gebühren zu entrichten sind. Um noch im Jahreslimit zu bleiben, müssten die Vorlagen bis zur Sitzung der Gemeindevertreter am 12. Dezember vorliegen. „Das ist nicht zu schaffen“, gab sich Grit Holz am Dienstagabend im „Alten Laden“ des Herbst’schen Hauses realistisch. Sie ist Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung und dort für das Bestattungswesen zuständig. In dieser Funktion gehört sie einer Gruppe an, die sich bereits seit Monaten mit der Überarbeitung der seit 2005 geltenden Vorschriften beschäftigt.

Die neuen Gebühren gelten für die Friedhöfe in den Ortsteilen

Den Mitgliedern des Bau- und Ordnungsausschusses lagen nun erste Entwürfe zur Beratung vor. Sie sind noch unvollständig, sollen aber nach Vollendung für die Ortsteile Barsikow, Blankenberg, Bückwitz, Gartow, Nackel, Schönberg, Sechzehneichen, Tornow, Trieplatz und Wulkow gelten. Neuerungen sind bereits erkennbar. So können Angehörige von Verstorbenen bisher nur zwischen Einzel- beziehungsweise Doppelgrabstätten in Reihen wählen. Je Grab wird eine Gebühr in Höhe von 125 Euro erhoben. Jährlich kommt ein Betrag von zehn beziehungsweise 20 Euro hinzu. „Nur“ muss man in diesem Fall sagen, denn die mittlerweile anfallenden laufenden Kosten sind bei weitem nicht mehr gedeckt.

Auch in Nachbarorten sind ähnliche Probleme bekannt

Bei den Nachbarn in Kyritz und in der Kreisstadt Neuruppin ist es nicht anders – nur wurde dort darauf bereits reagiert. Ein Einzelgrab kostet dort 854 Euro (Kyritz) und 1449 Euro (Neuruppin). Neustadt (400 Euro) und Gumtow (100 Euro) kommen mit ihren Forderungen dem Wusterhausener Wert noch am nächsten, stehen aber auch vor einer Reform ihrer Gebühren.

Die Großgemeinde Wusterhausen will künftig zusätzliche Arten von Gräbern anbieten. Die einzige Gemeinschaftsgrabstätte für Urnen soll es aber weiterhin nur in Bückwitz geben, war bei der Ausschusssitzung zu erfahren.

„Die Kalkulation der künftig anfallenden Kosten ist noch nicht abgeschlossen. Frühestens Anfang 2018 werden die Satzungen beschlussfähig sein“, sagte Grit Holz den Ausschussmitgliedern. Aufgrund der geringen Bestattungszahlen – durchschnittlich sind es insgesamt unter 15 pro Jahr auf ­allen kommunalen Friedhöfen der Großgemeinde – ist ein deutlicher Anstieg der Gebühren zu erwarten.

„Mit den Ortsvorstehern haben wir das Vorhaben besprochen“, so Bürgermeister Roman Blank auf Nachfrage.

Von Wolfgang Hörmann

Ostprignitz-Ruppin Landwirtschaft in Ostprignitz-Ruppin - Ohne Moore geht das Rhinluch unter

Im Rhinluch gibt es kaum noch naturbelassene Moorgebiete. Umweltschützer warnen, dass es deshalb bei Starkregen schnell zu verheerenden Überschwemmungen kommen kann. Die Bauern fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen.

18.11.2017

Am Freitag verwandelt sich das Seeufer in Neuruppin in eine grandiose Lichterwelt. 22 Studenten der Fachhochschule Wismar können sich kreativ so richtig austoben und werden nach drei Tagen Vorbereitung einen besonderen Abend gestalten. Sogar die Personenschifffahrt, die eigentlich schon in der Winterpause war, bietet an dem Abend noch mal Touren an.

18.11.2017

Die Leitausstellung zum Fontanejahr im Museum Neuruppin wird sich der Arbeitsweise des Autors widmen. Im Museumsgarten wollen die Pflanzen wachsen, die der Apotheker in seiner Texten beschrieben hat.

26.02.2018
Anzeige