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Bestattungen werden teurer

Wusterhausen Bestattungen werden teurer

Bestattungen auf den kommunalen Friedhöfen in der Gemeinde Wusterhausen werden teurer. Die künftigen Gebühren stehen allerdings noch nicht fest. Mit der neuen Satzung, die das regelt, ist in der Gemeinde Wusterhausen erst 2018 zu rechnen.

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Kerzen auf einem Grab.

Quelle: Archiv

Wusterhausen. Für die kommunalen Begräbnisstätten in der Großgemeinde Wusterhausen wird es in diesem Jahr keine neue Friedhofssatzung mehr geben. Das Gleiche gilt für die Richtlinie, nach der ­Gebühren zu entrichten sind. Um noch im Jahreslimit zu bleiben, müssten die Vorlagen bis zur Sitzung der Gemeindevertreter am 12. Dezember vorliegen. „Das ist nicht zu schaffen“, gab sich Grit Holz am Dienstagabend im „Alten Laden“ des Herbst’schen Hauses realistisch. Sie ist Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung und dort für das Bestattungswesen zuständig. In dieser Funktion gehört sie einer Gruppe an, die sich bereits seit Monaten mit der Überarbeitung der seit 2005 geltenden Vorschriften beschäftigt.

Die neuen Gebühren gelten für die Friedhöfe in den Ortsteilen

Den Mitgliedern des Bau- und Ordnungsausschusses lagen nun erste Entwürfe zur Beratung vor. Sie sind noch unvollständig, sollen aber nach Vollendung für die Ortsteile Barsikow, Blankenberg, Bückwitz, Gartow, Nackel, Schönberg, Sechzehneichen, Tornow, Trieplatz und Wulkow gelten. Neuerungen sind bereits erkennbar. So können Angehörige von Verstorbenen bisher nur zwischen Einzel- beziehungsweise Doppelgrabstätten in Reihen wählen. Je Grab wird eine Gebühr in Höhe von 125 Euro erhoben. Jährlich kommt ein Betrag von zehn beziehungsweise 20 Euro hinzu. „Nur“ muss man in diesem Fall sagen, denn die mittlerweile anfallenden laufenden Kosten sind bei weitem nicht mehr gedeckt.

Auch in Nachbarorten sind ähnliche Probleme bekannt

Bei den Nachbarn in Kyritz und in der Kreisstadt Neuruppin ist es nicht anders – nur wurde dort darauf bereits reagiert. Ein Einzelgrab kostet dort 854 Euro (Kyritz) und 1449 Euro (Neuruppin). Neustadt (400 Euro) und Gumtow (100 Euro) kommen mit ihren Forderungen dem Wusterhausener Wert noch am nächsten, stehen aber auch vor einer Reform ihrer Gebühren.

Die Großgemeinde Wusterhausen will künftig zusätzliche Arten von Gräbern anbieten. Die einzige Gemeinschaftsgrabstätte für Urnen soll es aber weiterhin nur in Bückwitz geben, war bei der Ausschusssitzung zu erfahren.

„Die Kalkulation der künftig anfallenden Kosten ist noch nicht abgeschlossen. Frühestens Anfang 2018 werden die Satzungen beschlussfähig sein“, sagte Grit Holz den Ausschussmitgliedern. Aufgrund der geringen Bestattungszahlen – durchschnittlich sind es insgesamt unter 15 pro Jahr auf ­allen kommunalen Friedhöfen der Großgemeinde – ist ein deutlicher Anstieg der Gebühren zu erwarten.

„Mit den Ortsvorstehern haben wir das Vorhaben besprochen“, so Bürgermeister Roman Blank auf Nachfrage.

Von Wolfgang Hörmann

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