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Ostprignitz-Ruppin Besuch aus dem All in Wusterhausen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Besuch aus dem All in Wusterhausen
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02:18 07.12.2015
Angelina Lange aus der zweiten Klasse war ein souveräner Murkel aus dem All. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Nichts Geringeres als ein Weltraumunfall hat der Dossestadt Wusterhausen am Donnerstagabend einen außergewöhnlichen Gast beschert. Pünktlich zum Beginn des Weihnachtsprogramms an der Astrid-Lindgren-Grundschule war das wundersame Wesen in die Dosse-Halle geschneit. Das schien über die weiche Landung selbst zu staunen.

Er heiße Murkel und komme von der 31. Galaxie, behauptete der Knirps mit dem schimmernden Umhang und dem feuerroten Haar, aus dem bunte Lichter zuckten. Es habe einen „großen Knall“ gegeben und plötzlich sei er auf der Erde gewesen, verriet der (angeblich) weit gereiste Gast dem vollen Haus. Wer das nun wusste, hätte verloren, wenn er auf ein Geschwisterchen von Pumuckl gewettet hätte. Dabei gab sich der Murkel genauso kess und gar nicht auf den Mund gefallen. Nur, was er gerade in der Halle erlebte, damit konnte er rein gar nichts anfangen.

Tolle Stimmung in der Dosse-Halle von Wusterhausen: Jede Nummer wurde mit tosendem Applaus bedacht. Quelle: Wolfgang Hörmann

Zum Glück hatte das Wesen aus dem All mit Lukas Schrolle und Nils Lange zwei taffe Jungs an seiner Seite. Sie führten sicher durch die 90-minütige Show, an der sich der Großteil der 252 Lindgren-Schüler beteiligte. Von Programmpunkt zu Programmpunkt schwante dem Gast vom anderen Stern, dass Weihnachten ja „oberaffengeil“ sein müsse, wie er zum Schluss feststellte. „Und das gibt es jedes Jahr?“ Das wollte Murkel von seinen Kavalieren am Ende noch wissen. Und ob! – So die eindeutige Antwort.

Sie hatten die Regie: Christiane Wettstaedt (l.) und Simone Schulze. Quelle: Wolfgang Hörmann

Was nicht nur dem kleinen Astronauten so imponierte, war ein abwechslungsreiches Programm mit viel Musik, Gedichten und Tanz, bei dem die Erstklässler den Anfang machten. Die Akteure bis zur sechsten Klasse, die unter Anleitung ihrer Lehrer seit Monaten geprobt hatten, holten sich allesamt frenetischen Beifall von Mitschülern, Eltern und Großeltern ab. Simone Schulze und Christiane Wettstaedt – in ihren Händen lag die Choreographie – mussten kaum nachhelfen. Alles klappte wie am Schnürchen. Die Erwachsenen wussten von den Einladungen, dass am Eingang Eintrittsgeld kassiert werden würde. „Das Geld wollen wir im kommenden Jahr dafür verwenden, den zehnten Jahrestag der Namensgebung unserer Schule zu feiern“, sagte die Leiterin Birgit Kusche der MAZ. Dann wird es mit Sicherheit wieder hoch hergehen. Die erfahrene Pädagogin hatte am Donnerstag ebenso viel Lampenfieber wie ihre Schützlinge. Zu denen gehören mehr als zwei Dutzend Schüler aus sieben Nationen, davon etwa die Hälfte aus Flüchtlingsfamilien, die in der Gemeinde Wusterhausen zurzeit leben.

Nicht mitgezählt ist dabei der Murkel, der sich am Schluss den Applaus mit all seinen Freunden teilte. Aber kam er nicht auch von ganz weit her? Als das „fremde Wesen“ Umhang und Perücke abgelegt hatte, verbeugte sich gekonnt die kleine Angelina Lange aus Bantikow. Und da brandete der Beifall noch einmal richtig auf.

Von Wolfgang Hörmann

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