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Besucheransturm bei Swiss Krono

Heiligengrabe Besucheransturm bei Swiss Krono

3500 Besucher in den ersten zweieinhalb Stunden. Mit diesem Ansturm hatte die Firma Swiss Krono am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in Heiligengrabe wohl kaum gerechnet. Bei 5700 Gästen hörte das Unternehmen um 19 Uhr mit dem Zählen auf. Trotz des Besucherandrangs lief die Produktion weiter. Dafür wurde ein Werksbesichtigungs- und Sicherheitskonzept entwickelt.

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Großer Andrang herrschte auch bei den Werksbesichtigungen. Mit dem Busshuttle steuerten die Besucher fünf Stationen an.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. 3500 Besucher in den ersten zweieinhalb Stunden. Mit diesem Ansturm hatte die Firma Swiss Krono am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in Heiligengrabe wohl kaum gerechnet. Bei 5700 Gästen hörte das Unternehmen um 19 Uhr mit dem Zählen auf.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, OPR-Landrat Ralf Reinhardt und Holger Kippenhahn als Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe standen zum Auftakt mit Swiss-Krono-Standortleiter Hendrik Hecht auf der Bühne. „Im März erhielt Swiss Krono erst den Ausbildungs-Oscar“, sagte Gerber in seinem Grußwort. Holger Kippenhahn ging besonders auf den Standortleiter ein: „Hendrik Hecht stammt aus Neuruppin und engagiert sich für Heiligengrabe.“

Trotz des Besucherandrangs lief die Produktion bei Swiss Krono weiter. Dafür war eigens ein Werksbesichtigungs- und Sicherheitskonzept entwickelt worden. „Der Tag der offenen Tür zeigt die Verbundenheit des Unternehmens mit der Region“, sagte Stefanie Rose. Ihre Agentur „Rosengrün“ ist für die Öffentlichkeitsarbeit bei Swiss Krono zuständig. „Vor allem die 750 Mitarbeiter sollen ihren Familien zeigen können, wo sie arbeiten“, sagte sie.

Mit der Hebebühne fuhren die Gäste bis in 35 Meter Höhe

Mit der Hebebühne fuhren die Gäste bis in 35 Meter Höhe.

Quelle: Christamaria Ruch

An fünf Stationen hielten die sieben Shuttle-Busse. Von dort aus konnten die Besucher ausgewählte Produktionsbereiche kennen lernen. An der Busabfahrtstelle bildeten sich riesige Schlangen. Jeder Besucher musste mit Warnweste in die Werksbesichtigung starten. Doch es hakte bei der Weitergabe der Westen. Dadurch konnten einige Busse nur halb gefüllt abfahren. „Die hätten mal 1000 Westen mehr bereit halten sollen“, sagte ein Besucher, der das Warten schließlich aufgab.

Ursula und Hans Utpott aus Sewekow hatten indes Glück: „Wir haben die Werksbesichtigung mitgemacht und gesehen, wie das alles maschinell und Computer gesteuert abläuft.“ Und: „Sonst sieht man ja nicht, was sich hinter den Fassaden verbirgt.“ Für Hans Utpott, der in der Informationstechnologie gearbeitet hat, stand fest: „Wäre ich jünger, dann würde ich hier arbeiten“.

Eine Regional-Dekor-Aktion endete am Sonnabend. Zukünftig zieren drei regionale Namen ausgewählte Laminat-Dekore. Aus der Prignitz wählten die Besucher den Namen „Elbland“, aus der Ostprignitz „Kunsterspring“ und aus Ludwigslust/Parchim setzte sich „Plau am See“ durch. Fortan stehen diese Namen und weitere Informationen aus den Regionen auf den Etiketten der Verpackung und werben weltweit für die Heimat.

Tänzerinnen aus Röbel zeigten „Alice im Wunderland“

Tänzerinnen aus Röbel zeigten „Alice im Wunderland.“

Quelle: Christamaria Ruch

Für alle Generationen hielt der Tag der offenen Tür Abwechslung bereit. Egal ob die Kinder ausgiebig Spielangebote nutzten, mit ihren Eltern mit der Hebebühne bis in 35 Meter Höhe fuhren oder dem bunten Bühnenprogramm aus Musik, Tanz und Showeinlagen folgten.

Auch Swiss-Krono-Mitarbeiter Stefan Krüger tummelte sich auf dem Gelände. „Hier ist ja was los. Es ist wichtig, dass sich das Unternehmen in der Öffentlichkeit präsentiert“, sagte er. Seit 24 Jahren arbeitet Krüger in Heiligengrabe, kennt jede Ecke am Standort und nutzte den Nachmittag als Treffpunkt mit Bekannten und Kollegen: „Meine Nachtschicht beginnt um 18 Uhr.“

Von Christamaria Ruch

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