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Besucherrekord: 57 400 Gäste in einem Jahr

Neuruppin Besucherrekord: 57 400 Gäste in einem Jahr

Das Jahr 2017 war das erfolgreichste in der Geschichte der Kulturkirche und des Kulturhauses Neuruppin. Insgesamt kamen zu den 152 Veranstaltungen 57400 zahlende Gäste. Die Organisatoren planen bereits die nächsten Highlights. Erstmals dabei sind Rose Tattoo aus Australien. Auch an Veranstaltungen für Kinder sowie Freunde der Klassik und der Comedy ist gedacht.

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Ros..mit Angry Anderson, Gitarristen Dai Pritchard und Bob Spencer,  Schlagzeuger John “Watto” Watson und AC/DC-Bassisten Mark Evans

Quelle: Veranstalter

Neuruppin. So viele Besucher innerhalb eines Jahres gab es im Neuruppiner Stadtgarten und der Pfarrkirche noch nie: 57 402 zahlende Gäste kamen im vergangenen Jahr zu Veranstaltungen in die zwei Kultureinrichtungen. Neuruppins Kulturmanager Andreas Vockrodt (33) ist selbst erstaunt. „Das war das erfolgreichste Jahr, seitdem ich 2011 hier eingestiegen bin.“ Mehr sei aber auch kaum möglich. „Wir hatten immerhin 152 Veranstaltungen.“ 19 davon waren ausverkauft. Dazu gehörten sowohl die Auftritte von Max Raabe und den Prinzen, als auch von Comedian Johann König oder von der derzeitigen Nummer eins der deutschen Elektronik-Künstler „Schiller“. Letzterer wird deshalb am 2. Februar noch zu einem Zusatztermin in die Neuruppiner Kulturkirche kommen.

Von Doro Pesch bis Rainald Grebe und Ulrich Tukur

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählen für Vock­rodt ebenfalls die Auftritte von Rock-Queen Doro Pesch, dem Komiker Luke Mockridge und Schauspieler Ulrich Tukur, der mit seinen „Rhythmus Boys“ Jazz-Klassiker vor 350 Fans in der Pfarrkirche spielte. Nicht zu vergessen sind die Konzerte von Donovan, Rainald Grebe oder Barclay James Harvest in der Fontanestadt. „Wir haben über Jahre kontinuierliche Arbeit geleistet und uns ein Stammpublikum erarbeitet“, sagt Vockrodt. Immerhin wurden 2016 auch schon 54 000 Besucher bei den Veranstaltungen im Stadtgarten und in der Pfarrkirche gezählt. Möglich wird die große Nachfrage, weil Vockrodt und sein Team es schaffen, ein breit gefächertes Angebot zu bieten – nicht nur für Liebhaber von Rock und Comedy, sondern ebenfalls für die Freunde von Disco-Musik, die einfach mal wieder tanzen wollen, sowie für Eltern und Großeltern, die mit ihren Kindern oder Enkeln beispielsweise ein Musical wie Lauras Stern oder den Traumzauberbaum erleben wollen. Selbstverständlich wird ebenfalls an die Fans von klassischer Musik gedacht. „Ohne die Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren aus der Region, wie dem A-cappella-Chor, dem Musikverein, der Musik- sowie der Jugendkunstschule und den Organisatoren des Musikfestival Aequinox wären die große Vielfalt kaum zu schaffen“, so Vockrodt. „Wir sind für unsere Größe schon ziemlich einzigartig in Brandenburg aufgestellt.“ Die Pfarrkirche bietet 600 Sitz- oder 900 Stehplätze.

Die kleinen Brüder von AC/DC

Auch für dieses Jahr hat der Neuruppiner Kulturmanager längst das Programm zusammengestellt. Am meisten freut es ihn, dass zum ersten Mal die australische Hardrock-Band „Rose Tattoo“ nach Neuruppin kommen wird. Gegründet in den 1970er Jahren, gelten die Musiker mit Gary „Angry“ Anderson längst bei vielen als eine Art kleine Brüder von AC/DC. „Rose Tattoo“ hatten sich zwar in den späten 1980er Jahren aufgelöst, doch hatten sie 1993 ihr Comeback geschafft, nachdem sie in Australien als Vorband von „Guns N’ Roses“ aufgetreten waren. Ihren größten Auftritt hatten „Rose Tattoo“ bislang auf dem Lausitzring beim Abschlussfestival der „Böhsen Onkelz“. Auch beim legendären Wacken-Open-Air wurden „Rose Tattoo“ schon gefeiert.

Bereits drei Veranstaltungen ausverkauft

Viele Musikfreunde müssen schon ganz genau aufpassen, wenn sie kein Konzert ihrer Lieblinge in Neuruppin verpassen wollen. So ist am 2. Februar nicht allein Schiller beim Zusatztermin zu erleben, sondern ebenfalls der Schlagzeuger Ian Paice, Gründungsmitglied von „Deep Purple“. Hinzu kommt, dass bereits drei Veranstaltungen ausverkauft sind: der Auftritt des Hamburger Stand-up- und Filmkomikers Chris Tall am 15. Februar, die 12 Tenöre am 24. Februar sowie die Veranstaltung mit dem wohl berühmtesten Kriminalbiologen der Welt, Mark Benecke. Der Spezialist für forensische Entomologie will am 4. März diesmal über Serienmorde reden.

Mark Benecke wird Anfang März in Neuruppin über Serienmorde reden

Mark Benecke wird Anfang März in Neuruppin über Serienmorde reden..

Quelle: Verleih

Das gesamte Veranstaltungs­programm von Stadtkirche und Pfarrkirche gibt es im Internet unter www.kulturkirche-neuruppin.de

Von Andreas Vogel

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