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Betreuer für Jugendclub gesucht

Gadow Betreuer für Jugendclub gesucht

Playstation, Tischkicker, Spieleregal – im Gadower Jugendclub ist genug vorhanden, Jugendliche zu beschäftigen. Allein ein Betreuer fehlt, und das schon seit fast einem Jahr. Die Variante, einen Ein-Euro-Jobber über die Wittstocker Beschäftigungs- gesellschaft einzusetzen, hapert derzeit noch an der Unklarheit über die Finanzierung der Fahrtkosten durch das Jobcenter.

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Wilfried Havemann sucht nach einer Lösung.

Quelle: Christian Bark

Gadow. Es ist nun schon bald ein Jahr her, dass junge Gadower gemeinsam mit einem Betreuer im Jugendclub des Dorfes zusammen gespielt, gerätselt oder gebastelt haben. Seitdem herrscht Funkstille in dem kleinen Häuschen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus. Doch Ortsvorsteher Wilfried Havemann wird nicht müde, den Missstand immer wieder bei der Stadt Wittstock anzusprechen und entsprechende Lösungen zu suchen.

„Besser mit einem Betreuer im Jugendclub als allein in der Bushaltestelle“, wünscht sich Havemann für seine jungen Gadower. Alle Bemühungen, Dorfbewohner ehrenamtlich für die Aufgabe zu gewinnen, hätten jedoch bislang nicht gefruchtet. „Niemand hat Interesse daran“, bedauert der Ortsvorsteher. Auch die Möglichkeit, wieder eine Kraft über eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE), auch als Ein-Euro-Jobber bekannt, zu gewinnen, funktioniere derzeit nicht. „In Gadow gibt es derzeit keinen, der für eine solche Maßnahme in Frage käme“, heißt es von der kommunalen Wittstocker Beschäftigungsgesellschaft.

Antrag für Fahrkostenübernahme nötig

Mit der Gesellschaft ist Havemann, wie er sagt, permanent im Kontakt. Eine mobile Jugendbetreuung, wie sie schon vor acht Jahren relativ erfolgreich umgesetzt worden war, wäre sein Ansatz. Nun möchte der Ortsvorsteher gemeinsam mit der Gesellschaft klären, inwiefern die mobile Variante zum Beispiel mit MAE-Kräften aus Wittstock umsetzbar wäre. „Bleibt die Frage der Fahrtkostenübernahme“, bemerkt Havemann. Dafür ist ein gesonderter Förderungsantrag für die MAE-Stelle notwendig, heißt es vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin, bei dem die Jobcenter angegliedert sind. „Da muss ein Finanzkonzept erstellt werden, das dann verschiedene Stellen prüfen“, erklärt eine Kreissprecherin.

Von der Stadt Wittstock wird das Problem wohl vorerst nicht gelöst werden können. Die einzige Mitarbeiterin für mobile Jugendarbeit, Uta Lauterbach, könnte den Club höchstens einmal im Monat betreuen, wie sie sagt. „Das ist zu wenig, die Jugendlichen brauchen mehr Zuwendung“, betont sie. Mit mehr Personal für die Jugendarbeit rechnet Lauterbach nicht. „An der Jugend wird eben am meisten gespart“, moniert sie.

Von Christian Bark

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