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Ostprignitz-Ruppin Birnenglück am „Sonnenhügel“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Birnenglück am „Sonnenhügel“
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00:20 19.10.2017
Nach einiger Zeit der Lagerung will Uwe Grabow seine Birnen schnell wegnaschen und verschenken. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

In den vergangenen Jahren war die Birnenernte für Uwe Grabow, der seit 25 Jahren eine Parzelle in der Kleingeratenanlage „Sonnenhügel“ in Wittstock hat, immer reichhaltig ausgefallen. In diesem Jahr pflückte der 60-Jährige allerdings nur zehn Exemplare vom Baum. Das durchwachsene Sommerwetter hat seinem Obst, wie dem vieler Kleingärtner, zu schaffen gemacht.

Dafür landeten im Korb des Wittstockers aber Birnen, wie er sie seit Jahren nicht mehr geerntet hat. „Die schwerste wog 673 Gramm“, berichtete er. Nachdem er die Früchte etwa 14 Tage gelagert hatte, ging es mit Gartennachbarin Elke Koch am Montagnachmittag erneut ans Wiegen. Die mittlerweile gelben Früchte haben etwas an Gewicht verloren, die schwerste kam nur noch auf 664 Gramm. „Vielleicht wegen ausweichender Gase“, vermutete der Kleingärtner.

Obst statt Blumenstrauß

Für die Feststellung, dass die Birnen nun überreif sind, brauchten Uwe Grabow und Elke Koch am Montag aber keine Waage. „Die müssen jetzt gegessen werden“, sagte Grabow. Vielleicht könne man auch Birnenkompott oder Mus daraus kochen. „Das verschenke ich gerne an Bekannte, die sich darüber freuen“, berichtet der 60-Jährige. Andere warteten mit einem Blumenstrauß auf, er eben ab und an mit Obst oder Gemüse.

Über die saftigen Früchte freuen durfte sich auch Elke Koch, für die ihr Nachbar natürlich einige Birnen übrig hatte. „Wir sind hier wie eine kleine Familie“, sagte sie. Da schenke man sich regelmäßig was und bekomme auch etwas zurück. Wenn es die Ernte zulassen, gebe sie Uwe Grabow immer gerne etwas von ihren Kirschen ab.

Von Christian Bark

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