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Ostprignitz-Ruppin Bis das Wasser wieder blau ist
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bis das Wasser wieder blau ist
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17:44 19.08.2014
So trübe strömte das Roh-Trinkwasser in das Schwimmhallenbecken. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

Bäderleiter Frank Möller ist mit den Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten zufrieden. "Wir können in der nächsten Woche am Dienstag gleich von 11 bis 12 Uhr mit dem Seniorenschwimmen neu starten", sagt Möller. Anlagenteile der Wasseraufbereitung sind repariert worden, auch zwei Umwälzpumpen wurden in der Betriebspause generalüberholt und viele Meter Fugen ausgebessert.

Seit Tagen wurde das Hallenbecken langsam mit Wasser gefüllt. Am Dienstag war es dann voll. Allerdings sah es grün und noch trübe aus. "So fließt das Roh-Trinkwasser und spült natürlich auch aus den gereinigten Anlagen der Wasseraufbereitung die Schmutzreste mit heraus. Das wird nun aber komplett durch die erneuerten Filter gepumpt, gereinigt und behandelt. Morgen schon ist das Wasser wieder blau und klar", sagt der Bäderleiter. Trotzdem wird nicht vorzeitig geöffnet, das Wasser und auch die Halle müssen erst wieder auf die gewohnte Temperatur aufgeheizt sein. Das dauert schon einige Tage, in denen auch die Zuverlässigkeit der Funktion aller Anlagen getestet wird. Danach kann der volle Betrieb losgehen. "Für unsere Gäste das Wichtigste: Es ändert sich nichts. Die Hallenöffnungszeiten, die Preise, die Temperaturen bleiben, wie vor der Sommerpause bestehen. Das gilt auch für unsere Sauna, die ebenfalls ab nächsten Dienstag wieder geöffnet sein wird", sagt Frank Möller.

Der Saisonstart kommt zur richtigen Zeit. In den von der Wittenberger Bädergesellschaft betriebenen Freibädern sei nach dem abrupten Ende des Sommerwetters der Besucherstrom stark zurück gegangen. Die schon spürbar kalten Nachttemperaturen würden dort das Wasser viel zu schnell abkühlen und viele wollen wieder in warmes Hallenbadewasser eintauchen. "Trotzdem sind wir schon deshalb mit der Freibadsaison zufrieden, weil wir glücklicherweise ohne Badeunfälle durch diese Saison gekommen sind", so der Bäderleiter. Er hofft jetzt auch auf guten Zuspruch in der Wittstocker Schwimmhalle für die Seepferdchen-Schwimmkurse, in denen Kinder unter Aufsicht und Anleitung möglichst frühzeitig das Schwimmen lernen können.

Hinter den Kulissen geben sich zur Zeit die Geschäftsführung der Bädergesellschaft und gleichermaßen die Mitarbeiter von der Stadtverwaltung in Wittstock Mühe, um einen EU-Fördertopf zur Finanzierung für die weitere Ertüchtigung der Wittstocker Schwimmhalle ausfindig zu machen. "Energetisch ist das Hallenbad selbst das größte Sorgenkind. Die riesigen Glasfronten lassen sich aus eigener Kraft nicht so erneuern, dass die Energiesparanforderungen erfüllt werden können. Aber gemeinsam sind wir optimistisch, dass es bald noch einen dritten Bauabschnitt mit dieser Maßnahme geben könnte, nachdem die beiden ersten Modernisierungen von unseren Hallenbesuchern auch gut angenommen wurden", sagt der Bäderleiter. Und irgendwann, so hofft Möller, entsteht vielleicht doch noch ein Freibad an der Schwimmhalle, das aus der vorhandenen Filteranlage mitbetrieben werden könnte.

Von Gerd-Peter Diederich

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