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Blandikower singen für die Turmsanierung

Benefizkonzert in der Kirche Blandikower singen für die Turmsanierung

Am ersten Advent gibt das Duo „Die zwei von nebenan“ zusammen mit weiteren Akteuren wieder ein Benefizkonzert in der Blandikower Kirche. Mit ihrem ungewöhnlichen Auftritt wollen die Frauen Spenden sammeln für die Sanierung des Kirchturmes: Er hat einen langen Riss an der Südseite. Gut 160 000 Euro würde die Reparatur kosten.

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Jeder Ton sitzt: Ina Schwarz, Monika Pehlgrim, Antje Simon und Dörte Simon-Rhin (v.l.) bei der Konzertprobe in der Kirche von Blandikow.

Quelle: Christamaria Ruch

Blandikow. Für Ina Schwarz und Monika Pehlgrim aus Blandikow und all ihre Mitstreiter rückt ein besonderer Auftritt immer näher. Am ersten Adventssonntag, 29. November, um 14 Uhr treten sie wieder in ihrer Heimatkirche ins Rampenlicht. Als „Die zwei von nebenan“ präsentieren sie dann zum dritten Mal ein außergewöhnliches Musikerlebnis: Gemeinsam mit singenden Frauen und Kindern des Dorfes, Instrumentalisten und einem Überraschungsgast wollen sie das Publikum auf die Adventszeit einstimmen. Das Konzert unter dem Titel „Glocken und Trompetenklang“ steht wieder ganz im Zeichen des Benefiz: Alle Spenden fließen später in die Sanierung des Kirchturms.

Die Sanierung des Kirchturms in Blandikow kann  frühestens 2017 beginnen

Die Sanierung des Kirchturms in Blandikow kann frühestens 2017 beginnen.

Quelle: Christamaria Ruch

Was vor zwei Jahren als Versuchsballon startete, zieht nun immer weitere Kreise. Die Rede ist vom Engagement von Ina Schwarz und Monika Pehlgrim für ihre Dorfkirche. Denn schon beim ersten Adventskonzert vor zwei Jahren strömten 400 Besucher in das Blandikower Gotteshaus und ließen sich von der Stimmgewalt und der Atmosphäre beeindrucken. Dies setzte sich im Vorjahr fort. Die Zuhörer nahmen den Konzertgenuss für bare Münze: 4800 Euro sind das Ergebnis der ersten beiden Benefizveranstaltungen. Daran möchte das Duo nun anknüpfen. Denn der Kirchturm ist ein aufwändiger Sanierungsfall. Ein langer Riss an der Südseite ist deutlich sichtbar. Gut 160 000 Euro sind für die Reparatur kalkuliert. Frühestens 2017 ist mit dem Beginn der Bauarbeiten zu rechnen.

Seit dem Sommer proben die Sängerinnen für diesen Auftritt. „Die Latte liegt nun höher“, sagt Ina Schwarz zur Erwartungshaltung. Gleichzeitig wehrt sie ab: „Noch ist das Lampenfieber nicht so groß, eher nur ein Kribbeln.“ „Die zwei von nebenan“ holen sich erneut Gesangsverstärkung ins Boot. Mit Dörte Simon-Rhin und Antje Simon sind zwei Sopranstimmen der Wittstocker Kantorei an Bord. Auch Maren Müller am E-Piano schlägt wieder adventliche Töne an. Erstmals reiht sich auch der Bläserchor Wittstock mit ein. „Wir erhielten von Chorleiter Andreas Leddin die Zusage, dass das Ensemble bei Bedarf mit auftritt“, sagt Ina Schwarz. Auch die Kinder Hanna, Lena, Maddy, Benno, Jannis, Lucas und Niclas aus Blandikow proben seit Wochen mit Ina Schwarz für das Konzert. „Die Kinder sind ebenfalls zum ersten Mal dabei“, sagt sie.

Ein großer Unbekannter ist der Überraschungsgast

Wittstocks Kirchenmusiker Uwe Metlitzky schlägt wie im Vorjahr zum Auftakt des Nachmittags die Orgel. Dabei werden Dörte Simon-Rhin und Antje Simon von der Empore aus ihre Stimmen erheben. Und im Hintergrund bereitet sich ein großer Unbekannter vor. „Die Rahmenhandlung für das Konzert gestaltet unser Überraschungsgast“, sagt Ina Schwarz. Weitere Details sollen bis zum ersten Advent geheim bleiben. Insgesamt wollen die Akteure 20 Lieder aus verschiedenen Stilrichtungen zu Gehör bringen. Auch das gemeinsame Kaffeetrinken in der Konzertpause gehört zu den Markenzeichen der Veranstaltung. „Es ist schön, wie viel Hilfe wir von so vielen Seiten erhalten“, sagt die Organisatorin. Das Projekt ist zum Selbstläufer geworden: „Immer mehr Leute bieten von allein an, Kuchen zu backen.“ Nun müssen noch Tannenbäume aufgestellt, die selbst gebaute Kulisse in die Kirche geschoben und die Akustik geprüft werden. „Wenn 400 Leute in der Kirche sitzen, ist es schon anders mit dem Singen“, so Ina Schwarz. „Aber wir haben ein gutes Gefühl – das wird schon.“

Von Christamaria Ruch

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