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Ostprignitz-Ruppin Blanschen: Bewirtschaftung nun geregelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Blanschen: Bewirtschaftung nun geregelt
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16:58 06.07.2017
Auch bei jungen Familien ist der Naturcampingplatz Blanschen bei Schweinrich sehr beliebt. Quelle: Björn Wagener
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Schweinrich

Die Zukunft des Naturcampingplatzes Blanschen bei Schweinrich ist nun geregelt. Der Verein in Gründung „Naturfreunde Blanschen“ hat in dieser Woche einen Bewirtschaftungsvertrag mit der Stadt Wittstock geschlossen. Das bestätigt Bürgermeister Jörg Gehrmann auf MAZ-Nachfrage.

Der Vertrag lege fest, dass die Stadt weiterhin Eigentümer des Platzes bleibt und der künftige Verein alle Aufgaben übernimmt, die mit dem reibungslosen Betrieb der Anlage einhergehen – etwa Sauberkeit und Pflege. „Ich bin sehr froh darüber, dass dieser Vertrag nun zustande gekommen ist“, sagt Gehrmann dazu. Zeige er doch, dass der Verein in Gründung mit seinem Engagement die Besonderheit des Geländes zu schätzen weiß. Denn den Naturcampingplatz macht – wie der Namen sagt – gerade die Nähe zur Natur und zum Dranser See aus. Als weiteren Vorteil sieht Gehrmann, dass Menschen vor Ort den Campingplatz bewirtschaften. Das sei schon aus organisatorischen Gründen leichter zu handhaben, als die Geschicke aus der Ferne lenken zu wollen.

„Eine gute Lösung“

Nils Emde, Vorsitzender des künftigen Vereins, bezeichnet den Vertragsabschluss als „gute Lösung“. Es habe im Vorfeld einen „sehr kooperativen“ Austausch mit der Stadt darüber gegeben, wie der Charakter des Platzes „mit Augenmaß“ gefestigt werden kann. In der Vergangenheit hatte es vor allem bei der künftigen Umsetzung der Vorgaben des Bebauungsplanes auf dem Platz unterschiedliche Meinungen beider Vertragspartner gegeben. Aber auch in dieser Frage habe man sich inzwischen „ein gutes Stück aufeinander zubewegt“, wie Nils Emde sagt.

Damit klärt sich ein Problem, das die Stadt bereits seit längerer Zeit beschäftigte. Denn nachdem Jürgen Erfurth als Pächter des Platzes zum Jahresende 2015 von dieser Aufgabe zurücktrat, hatte sich die Nachfolge schwierig gestaltet. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger verlief erfolglos. Im Oktober 2016 fassten die Stadtverordneten deshalb den Beschluss, die weitere Suche zu beenden. Stattdessen sollte die Stadt den Blanschen zunächst für zwei Jahre in Eigenregie weiterbetreiben, um dann nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit zu diskutieren, wie sie weiter vorgehen will. All das erübrigt sich nun mit Abschluss des Bewirtschaftungsvertrages.

Laut Nils Emde plane der Verein auf dem Platz „auch inhaltlich etwas zu machen, um Qualitäten zu schaffen, die noch mehr Besucher ansprechen. Momentan gebe es 42 Camper auf dem Platz. Sie zahlen laut Stadtverwaltung eine jährliche Pacht in Höhe von jeweils 860 Euro pro Parzelle.

Von Björn Wagener

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