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Blick von Kita aufs Storchen-Nest inklusive

Stüdenitz Blick von Kita aufs Storchen-Nest inklusive

Am liebsten spielen die 23 Kinder der Kita „Wiesenhüpfer“ bei schönem Sonnenwetter draußen. Sandburgen bauen die Kleinen genau so gerne wie sie mit bunten Stiften malen oder Brettspiele ausprobieren. Wahlweise können die Knirpse aber auch Meister Adebar in die Kinderstube schauen, der sich ein Nest auf dem Kirchendach geschaffen hat.

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Wenn die Kinder der Kita „Wiesenhüpfer“ nicht gerade spielen, können sie täglich das Zuhause von Familie Adebar beobachten.

Quelle: André Reichel

Stüdenitz. Vom regen Durchgangsverkehr, der sich die Dorfstraße entlang wälzt, bekommen die Kinder der Stüdenitzer Kita „Wiesengrund“ so gut wie nichts mit. Die Einrichtung liegt weit nach hinten versetzt in der zweiten Reihe direkt neben der Kegelbahn, deren 40-jähriges Bestehen wird nächsten Monat von den Stüdenitzern ganz groß gefeiert.

Morgens früh um halb sieben werden die ersten Kinder in der Kita von ihren berufstätigen Eltern abgegeben. Bis alle 23 Kinder da sind, dauert es in der Regel noch einmal anderthalb Stunden. Die Knirpse kommen nicht nur aus Stüdenitz selbst, sondern auch aus Schönermark, Breddin, Sophiendorf und sogar aus Kyritz. Um 8 Uhr frühstücken die Kinder. „Jedem wird von zu Hause das Frühstück je nach Vorliebe des Kindes mitgegeben“, berichtet Karola Meilicke, die seit 1992 die 1987 errichtete Stüdenitzer Kita leitet. Ihr zur Seite stehen seit 2008 Andrea Wolter und Randi Geue, die seit zwei Jahren dort arbeitet.

Andrea Wolter spielt mit der anderthalbjährigen Sofia und dem zweijährigen Jannik (vl)

Andrea Wolter spielt mit der anderthalbjährigen Sofia und dem zweijährigen Jannik (v.l.). Der kleine Eddi schaut vom Dreirad aus zu.

Quelle: André Reichel

In Gruppen sind die ein- bis sechsjährigen Kinder nicht eingeteilt. „Die einstigen Gruppenräume stehen allen jederzeit zur Verfügung“, berichtet Karola Meilicke. Nach dem Frühstück steht meist singen, malen und basteln an, wie auch dieses mal.

Die Rohkostpause um 10 Uhr gehört seit jeher zum Tagesablauf dazu, wie auch das Toben draußen auf dem Spielplatz. Das gilt vor allem, wenn das Wetter mitspielt. Bei sengender Sonne können die Kinder auch im kühlenden Schatten einer Birke diverse Spiele ausprobieren, wie sie es nachmittags mit Kitaleiterin Karola Meilicke taten. Vorher aber gab es für die Kleinen pünktlich um 12 Uhr Mittagessen und anschließend den obligatorischen Mittagsschlaf bis 14 Uhr.

Kinder bauen Sandburgen

Die Zeit, bis die Kinder wieder aufstanden, nutzten die Kitamitarbeiterinnen zum Erledigen all jener Dinge, die sie während der Betreuungstätigkeit nicht tun können. Nach dem Aufstehen sind die Kinder sofort putzmunter und voller Tatendrang. Doch bevor es nach draußen auf den Spielplatz geht, steht die Kaffeepause an. Die heißt aber nur so. Richtigen Kaffee gibt es für die Knirpse natürlich nicht. Auf dem Spielplatz schnappen sich Stella, Sandra, Oliver und Jermaine blitzschnell die Schippen und schon machten sie sich frisch ans Werk, ihre Sandburg zu bauen. Der Graben ist schon zur Hälfte ausgehoben und auch der Bergfried hat eine nicht unbeträchtliche Höhe angenommen. Andere Kinder fuhren derweil mit dem Dreirad, schaukelten oder rutschten. Besonders beliebt bei den Kindern sind aber die Brettspiele, Puzzles und die diversen Spiele, mit denen die Kinder ihre Feinmotorik trainieren.

Gegen 14.30 Uhr kommen die Hortkinder mit dem Schulbus aus dem Nachbarort Breddin. „Bei uns machen die Hortkinder ihre Hausaufgaben, das finden die Eltern besonders gut“, sagt Karola Meilicke. Bald schon werden die ersten Kinder aus der Kita abgeholt. Um 17 Uhr ist schließlich Feierabend für diesen Tag. Nicht alle Aktivitäten finden in der Kita selbst statt. Manchmal besuchen sie die örtliche Bäckerei und dann gibt es jedes Mal ein Eis für die Kinder. Auch Theateraufführungen in ­Kyritz werden manchmal besucht, berichtet die Kitaleiterin.

Die Kita ist gut ausgestattet

Sie und ihre beiden Mitarbeiterinnen sind voll des Lobes über die gute Ausstattung, die der Kita – sowohl draußen auf dem Spielplatz als auch im Innenbereich zur Verfügung steht.

Auch das Gebäude selbst ist in tadellosem Zustand. Von 2009 bis zum Jahr 2014 wurden bei laufendem Betrieb die Fenster, Türen, der gesamte Fußboden und das Dach erneuert, wie auch der Waschraum und die Toiletten. Die Gesamtkosten betrugen 279 000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde betrug 250 000 Euro.

Von André Reichel

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