Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Böse Überraschung in der Heide
Lokales Ostprignitz-Ruppin Böse Überraschung in der Heide
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 29.10.2013
Am Mittwoch wurde bei Basdorf eine 250-Kilo-Splitterbombe gespren Quelle: Daniel Baumeier
Anzeige
Neuruppin

Bei weiteren Untersuchungen in der Kyritz-Ruppiner Heide sind Fachleute auf mehr Störkörper gestoßen, als zunächst gedacht war. Allerdings ist unklar, worum es sich bei den Störkörpern handelt. Das können Steine mit hohem Eisenerzanteil sein, alter Munitionsschrott oder aber scharfe Munition. „Das Gefahrpotenzial ist noch offen“, sagte Rainer Entrup am Freitag von der Bima, die  Eigentümerin der Heideist.

Die Bima geht davon aus, dass es nördlich der Straße zwischen Neu Lutterow und Schweinrich keine scharfen Schießübungen gegeben hat. Dort lagen Kasernen und Fahrzeughallen, aber auch eine Artilleriestellung. „Wo viel geübt wird, finden sich auch viele Hülsen, Bolzen und Verpackungsmaterial“, sagt Entrup. Zudem ist bekannt, dass die russischen Soldaten vor ihrem Abzug viele Dinge in der Heide vergraben haben. Dazu kann neben Schrott auch Munition gehören. Und: In der Nähe von Orten findet sich häufig auch illegal entsorgter Hausmüll.

Um Klarheit über den Gefährdungsgrad zu bekommen, plant die Bima umfangreiche Testfeldräumungen. Das bedeutet, dass in den nächsten Jahren auf etwa fünf Prozent der Untersuchungsfläche Störkörper ausgegraben werden sollen. Insgesamt sind bis zu 260 Testfelder in den Ortsrandlagen sowie bis zu 230 Testfelder auf den Betriebswegen der Bima und den Brandschutzstreifen der Heide geplant. Das wird wohl deutlich mehr als eine Million Euro kosten.

Gleichwohl soll mit den Testfeldräumungen bereits im nächsten Jahr begonnen werden. „Wir müssen sauber dokumentierte Erkenntnisse haben, wie gefährlich die Heide dort ist“, sagte Entrup. Das erleichtere sowohl die geplante touristische Nutzung als auch die Pflege der Heide.

Von Andreas Vogel

Ostprignitz-Ruppin Wirtschaftsförderer und Unternehmer blicken auf das Jahr 2014 - Ort für nächste Gewerbeschau ist offen

Das Gewerbegebiet auf dem Stadtberg in Wittstock ist sehr groß, für viele Besucher der 13.Gewerbeschau Anfang September war es offenbar einfach zu groß. Jetzt wurde die jüngste Ausstellung ausgewertet und Blick in die Zukunft gewagt. Es könnte zu einem Standortwechsel kommen, wenn die Straßenverkehrsbehörde mitspielt.

26.10.2013
Ostprignitz-Ruppin Forstbetriebsgemeinschaft Hohe Heide/Prignitz soll umorganisiert werden - Neue Wege mit Hindernissen

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Hohe Heide/Prignitz soll ab 2014 einen Geschäftsführer erhalten. Dafür stimmte eine große Mehrheit der rund 150 Mitglieder, die am Donnerstagabend in Wulfersdorf die Jahreshauptversammlung besuchten. Doch das ist nicht die einzige Veränderung, die in der FBG ansteht.

28.10.2013
Ostprignitz-Ruppin Kraftwerk in Rheinsberg als Zentrum für erneuerbare Energien - KKW wird Forschungsstätte

Aus dem Rheinsberger Kernkraftwerk wird eine Forschungsstätte – jedenfalls in den offiziellen Flächennutzungsplänen der Stadt. Die Verwaltung informierte am Donnerstag die Bürger über ihr Vorhaben, diese Pläne zu überarbeiten.Auf reges Interesse stieß sie dabei jedoch nicht.

26.10.2013
Anzeige