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Bootskorso auf dem Untersee

Kyritz Bootskorso auf dem Untersee

Über 60 Boote und mehrere hundert Zuschauer beteiligten sich am Freitagabend am Bootskorso anlässlich der 64. Kyritzer Regattatage. Das Spektakel auf dem Wasser setzte sich mit diversen Partys am Ufer bis weit in die Nacht fort.

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Feiern war das Motto des Abends – ob auf dem Wasser oder am Ufer.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Sekundenlang waberten am Freitagabend die Echos der Böllerschüsse vom Kyritzer Kugelfangberg über den Untersee – Start­signal für den Bootskorso anlässlich der 64. Kyritzer Regattatage. Hunderte Zuschauer hatten sich am Ufer versammelt, um das leicht chaotische Spektakel auf dem Wasser zu erleben: vorneweg die „Hertha“, auf deren Deck die Sänger der „Goode Winds“ Shantys schmetterten, hinterher, drumherum und auch mal kreuz und quer mit Lichtern geschmückte und zum Teil fantasievoll dekorierte Boote aller Art. Manche, wie die Drachenbootpaddler, waren mit purer Muskelkraft sogar aus Wusterhausen herangekommen.

Mehr als 60 Wasserfahrzeuge zählten die Organisatoren vom Seglerverein „Untersee“. Den Preis für das schönste Boot vergaben sie diesmal an Frank Düring aus Kyritz. Auch die Bootshallen entlang des Ufers zeigten sich wieder prächtig beleuchtet. Dort ging der Preis in diesem Jahr beinahe ganz ans südliche Ende der Bebauung: die vorletzte Gemeinschaftshalle beeindruckte die Jury mit ihrer Dekoration am meisten.

Während so die einen ihre gestalterischen Talente auslebten, stand für andere – und das war wohl die Mehrheit – das Feiern im Vordergrund. Immer wieder blitzte Feuerwerk über dem See auf. Die Inselfähre hatte schwer zu tun, all die Gäste zur Ausflugsgaststätte zu schaffen. Auf der Insel, auf vielen Booten und am Kyritzer Ufer tönten die verschiedensten Musikstile geneinander an. Es hatte ein bisschen etwas von Rummelplatz. Viele der am Ufer ansässigen Vereine nutzten die Gelegenheit, um bis spät in die Nacht noch einmal den zu Ende gehenden Sommer zu feiern. Die Bedingungen dafür waren ideal.

In gewissem Sinne könnte es auch ein Abschied von einer Tradition gewesen sein: Wie lange das Fahrgastschiff „Hertha“ noch über den See kreuzt, ist ungewiss. Doch wie immer es damit auch weitergeht – den Bootskorso soll es auch 2017 wieder geben.

Von Alexander Beckmann

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