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Bouleplatz eingeweiht

Läsikow Bouleplatz eingeweiht

Seit einigen Monaten haben die Läsikower schon einen Bouleplatz, eingeweiht wurde er indes erst am vergangenen Wochenende. Das Jubiläum „10 Jahre Dorfverein“ war ein prima Anlass zur Inbetriebnahme. Vor Ort war Helmut Hehn, der Berliner Boulemeister von 2014.

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Die richtige Wurftechnik will gelernt sein, damit die Kugel da liegenbleibt, wo sie soll.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Läsikow. Man nehme: Zwei bis drei Stahlkugeln, suche sich zwei bis vier Gleichgesinnte, die außer Fußballgucken am Fernseher noch einen anderen Sport treiben wollen, ohne sich zu übernehmen, und halte Ausschau nach einer ebenen Fläche, grob geschottert. Zehn Meter in der Länge und fünf bis sechs in der Breite reichen. Die Voraussetzungen für einen aktiven Freizeitspaß sind damit schon geschaffen. Er nennt sich Boule und ist ein Zielwerfen auf ein Plastekügelchen – in Fachkreisen „Schweinchen“ genannt. Das wird aus einem Ring aus der Hocke oder dem Stand mit kühnem Schwung wenigstens sechs Meter weggeworfen. In der Folge versuchen die Spieler, die in Mannschaften antreten, mit ihren kugeligen Handschmeichlern dem Kügelchen möglichst dicht auf die Pelle zu rücken. Wem das am besten gelingt, der macht Punkte. Bei 13 ist Schluss.

Die Läsikower haben einen öffentlichen Platz für das Boule-Spiel angelegt

Die Läsikower haben einen öffentlichen Platz für das Boule-Spiel angelegt. Als Dankeschön gab es für Manfred Köcher und Carola Mösch (vo. li.) von Ortsvorsteher Burkhard Brandt und der Vereinsvorsitzenden Bettina Groß ein Präsent.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wer nun noch genauer wissen will, wie es geht, kann die Läsikower fragen. Sie haben bereits seit einigen Monaten einen 1-A-Bouleplatz. Dass der erst am letzten April-Sonntag offiziell eingeweiht wurde, lag am prall gefüllten Terminkalender 2016. Jetzt aber bot sich das Jubiläum „10 Jahre Dorfverein“ zur Inbetriebnahme an. Ortsvorsteher Burkhard Brandt und Vereinsvorsitzende Bettina Groß dankten den Spendern der neuen Spielstätte zunächst mit einem Präsent. Das Ehepaar Carola Mösch und Manfred Köcher nahm Blühendes entgegen. Manfred Köcher half Helmut Hehn, dem Berliner Boulemeister von 2014, die wenigen Regeln zu erklären. Hehn führte vor und erklärte. Aus Zuhörern rings um das Spielfeld wurden schnell Wettbewerber, die dem Schweinchen auf die Pelle rücken wollten. Auch an Fangruppen fehlte es nicht. Bei denen perlte Prozentiges im Weinglas. „Wir sind die einzigen in der gesamten Großgemeinde, die bisher so eine Anlage haben. Vielleicht bekommen andere auch noch Lust und machen es uns nach. Wir könnten uns gegenseitig zu Spielen einladen“, sinnierte Ortsvorsteher Burkhard Brandt. Warum nicht? Dorffeste bieten sich dafür bestens an.

Von Wolfgang Hörmann

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