Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Bouleplatz eingeweiht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bouleplatz eingeweiht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 07.05.2017
Die richtige Wurftechnik will gelernt sein, damit die Kugel da liegenbleibt, wo sie soll. Quelle: Wolfgang Hörmann
Anzeige
Läsikow

Man nehme: Zwei bis drei Stahlkugeln, suche sich zwei bis vier Gleichgesinnte, die außer Fußballgucken am Fernseher noch einen anderen Sport treiben wollen, ohne sich zu übernehmen, und halte Ausschau nach einer ebenen Fläche, grob geschottert. Zehn Meter in der Länge und fünf bis sechs in der Breite reichen. Die Voraussetzungen für einen aktiven Freizeitspaß sind damit schon geschaffen. Er nennt sich Boule und ist ein Zielwerfen auf ein Plastekügelchen – in Fachkreisen „Schweinchen“ genannt. Das wird aus einem Ring aus der Hocke oder dem Stand mit kühnem Schwung wenigstens sechs Meter weggeworfen. In der Folge versuchen die Spieler, die in Mannschaften antreten, mit ihren kugeligen Handschmeichlern dem Kügelchen möglichst dicht auf die Pelle zu rücken. Wem das am besten gelingt, der macht Punkte. Bei 13 ist Schluss.

Die Läsikower haben einen öffentlichen Platz für das Boule-Spiel angelegt. Als Dankeschön gab es für Manfred Köcher und Carola Mösch (vo. li.) von Ortsvorsteher Burkhard Brandt und der Vereinsvorsitzenden Bettina Groß ein Präsent. Quelle: Wolfgang Hörmann

Wer nun noch genauer wissen will, wie es geht, kann die Läsikower fragen. Sie haben bereits seit einigen Monaten einen 1-A-Bouleplatz. Dass der erst am letzten April-Sonntag offiziell eingeweiht wurde, lag am prall gefüllten Terminkalender 2016. Jetzt aber bot sich das Jubiläum „10 Jahre Dorfverein“ zur Inbetriebnahme an. Ortsvorsteher Burkhard Brandt und Vereinsvorsitzende Bettina Groß dankten den Spendern der neuen Spielstätte zunächst mit einem Präsent. Das Ehepaar Carola Mösch und Manfred Köcher nahm Blühendes entgegen. Manfred Köcher half Helmut Hehn, dem Berliner Boulemeister von 2014, die wenigen Regeln zu erklären. Hehn führte vor und erklärte. Aus Zuhörern rings um das Spielfeld wurden schnell Wettbewerber, die dem Schweinchen auf die Pelle rücken wollten. Auch an Fangruppen fehlte es nicht. Bei denen perlte Prozentiges im Weinglas. „Wir sind die einzigen in der gesamten Großgemeinde, die bisher so eine Anlage haben. Vielleicht bekommen andere auch noch Lust und machen es uns nach. Wir könnten uns gegenseitig zu Spielen einladen“, sinnierte Ortsvorsteher Burkhard Brandt. Warum nicht? Dorffeste bieten sich dafür bestens an.

Von Wolfgang Hörmann

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und OPR-Landrat Ralf Reinhardt überbrachten dem Förderverein für den Erhalt des Gaswerkes Neustadt am Donnerstag Schecks über mehr als 30 000 Euro. Das Geld soll für die Aufwertung der Ausstellung im alten Gasometer verwendet werden.

07.05.2017

Zuhören, quatschen oder selbst etwas zur Schau bringen – all das ist jeden ersten Mittwoch im Monat beim Kreativenpodium „Bühne 11“ in Wittstock möglich. Auch diesen Mittwoch war die Veranstaltung wieder gut besucht – feierte sie schließlich ihr dreijähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte, mit der die Initiatoren anfangs nie gerechnet hatten.

07.05.2017

Die Darbietung der jüdischen Tanzgruppe „Nefesh Harikut“ brachte dem Publikum in der Wittstocker Heilig-Geist-Kirche am Mittwoch das Land und Volk Israel etwas näher. Genau das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe „Israelabende“, zu der die Blaukreuz-Selbsthilfegruppe viermal im Jahr einlädt. An diesem Abend riss es das Publikum buchstäblich von den Stühlen.

07.05.2017
Anzeige