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Brandenburgs älteste erhaltene Landschule

Bork Brandenburgs älteste erhaltene Landschule

Mindestens 400 Jahre alt ist eines der ältesten Häuser in Bork. Wer dort nicht nur einfach daran vorbeifahren, sondern auch mal hineinschauen möchte, hat dazu am 11. September Gelegenheit. Denn diese ehemalige und dabei wohl älteste erhaltene Landschule Brandenburgs gehört zum Programm des diesjährigen Tages des offenen Denkmals.

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Aus einem früheren Stall wurde ein Wohnhaus (Vordergrund). Hinter der einstigen Landschule erhebt sich der Borker Kirchturm.

Quelle: André Reichel

Bork. Hohenofens Papierfabrik, Berlitts Gutspark, das Kyritzer Kloster natürlich, aber auch Neustadts Gaswerk und Wusterhausens Wegemuseum sind beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 11. September mit von der Partie. Doch das ist längst nicht alles, was dann in der Region geboten wird: Auch das kleine Bork unweit des Kyritzer Obersees lädt anlässlich dieses bundesweiten Aktionstages zu sich ein.

Im Mittelpunkt steht in diesem Kyritzer Ortsteil dabei die frühere Landschule. Dem Programm des Denkmaltags nach handelt es sich dabei um die „älteste erhaltene Landschule in Brandenburg“. Umgebaut aus einer alten Fischerkate sei es zudem eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser im Land Brandenburg überhaupt. Es hat schon vor dem Dreißigjährigen Krieg und damit vor dem 17.  Jahrhundert gestanden, ist also mindestens 400 Jahre alt.

Gründer der Potsdamer Turmbläser bewohnt das Objekt heute

Heute bewohnt es der Gründer und Leiter der Potsdamer Turmbläser, Bernhard Bosecker. Er lädt für den 11. September zu Führungen ein, aber auch der Ortsvorsteher aus dem benachbarten Lellichow, Axel Redepenning. Dessen Frau Beatrix ist schließlich Vorsitzende des Bork-Lellichower Gemeindekirchenrats.

Geöffnet ist die alte Landschule am Denkmaltag von 10 bis 16 Uhr – und an anderen Tagen auf Anfrage. Die Führungen werden nach Bedarf organisiert. Axel Redepenning, gibt Auskunft unter Tel.  0172/3 88 27 45  oder Tel.  033976/5 03 06 sowie per E-Mail unter annemarie0587@aol.com.

Von Matthias Anke

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