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Ostprignitz-Ruppin Brandenburgs beste Nachwuchslandwirte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Brandenburgs beste Nachwuchslandwirte
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10:18 24.04.2017
Marleen von Podbielski arbeitet im Agrarbetrieb in Manker und errang einen 3. Platz. Quelle: Bauernverband
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Groß Kreutz

Einen Traktor und zwei Hänger fachgerecht zusammenbringen und bewegen, Kühe begutachten und Futtermittel analysieren – der Tag in Groß Kreutz war für die Teilnehmer am Brandenburger Landesfinale der jungen Nachwuchslandwirte schon etwas stressig. Er begann am frühen Morgen und endete am Abend mit der Auszeichnung der besten Teilnehmer aus dem Kreis der insgesamt 200 Bewerber. Für den Landeswettbewerb hatten sich elf angehende Landwirte und zwei Tierwirte bei den vorhergehenden Ausscheiden qualifiziert.

Ein fünfköpfiges Team wird nun das Land beim Bundesfinale des Berufswettbewerbs der Deutschen Landjugend im Juni vertreten. In diesem Jahr findet der Berufswettbewerb bereits zum 33. Mal statt. Gastgeber für Eröffnung und Finale wird das Land Mecklenburg-Vorpommern sein.

Landwirtschaftsmeister Tobias Lück aus dem Löwenberger Land Quelle: PIPI

„Die Ergebnisse beim Landesfinale machen Hoffnungen, dass für Brandenburg beim Bundesausscheid durchaus wieder ein Titel drin sein könnte – wie bei der letzten Auflage vor zwei Jahren“, meint Sebastian Scholze, Pressesprecher des Landesbauernverbands.

Bester Tierwirt kommt vom OSZ Pritzwalk

Die Landes-Siegerin bei den Landwirten kommt aus Altlandsberg, ist im zweiten Ausbildungsjahr und stammt vom Oberstufenzentrum in Seelow (Märkisch-Oderland). Sie hat nun die Fahrkarte für den Bundeswettbewerb in der Tasche. Der Sieger bei den Tierwirten heißt Lukas Schmidt. Er stammt aus Sachsen-Anhalt und besucht das Oberstufenzentrum in Pritz­walk (Prignitz). Im Sommer wird er seine Ausbildung beenden. Zum Finale im Juni braucht er allerdings nicht allein zu fahren, denn bei den Tierwirten hat auch der Zweitplatzierte beim Endkampf eine Chance. Diese wird Sarah Marschner vom Oberstufenzentrum Seelow nutzen.

Mitgefiebert haben sicher auch die Mitarbeiter des Agrarbetriebs in Manker (Ostprignitz-Ruppin), denn am Landesfinale nahm auch Marleen von Podbielski teil. Sie lernt in Manker und besucht das OSZ in Pritzwalk. Die künftige Landwirtin kam auf den dritten Platz.

Ebenfalls in einem Ostprignitz-Ruppiner Landwirtschaftsbetrieb, in Herzberg, arbeitet Tobias Lück. Er gehört ebenso wie Yannic Kinzel aus Oberhavel zu den angehenden Landwirtschaftsmeistern, die sich bereits zuvor für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben. Sie werden mit den drei besten Auszubildenden vom 11. bis 16. Juni 2017 nach Güstrow fahren, wo sie auf die Sieger aus den anderen Bundesländern treffen werden.

Von Cornelia Felsch

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