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Brandenburgs bestes Rind heißt Sabena

Galloway aus Lindow auf der BraLa prämiert Brandenburgs bestes Rind heißt Sabena

Sabena ist die beste Färse in Brandenburg. Den Titel erwarb sich das Galloway-Rind auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung Mitte Mai in Paaren im Glien (Havelland). Zu Hause ist Sabena in Lindow (Ostprignitz-Ruppin), sie gehört Züchter Rainer Tornow. Der ist nicht nur auf sein Galloway-Rind, sondern auch auf seine Töchter sehr stolz.

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Maria Tornow führt Färse Sabena auf der Brala vor.

Quelle: privat

Lindow. Seit Jahren gehört die Landesschau der Fleischrinder, die traditionell am Freitag nach Himmelfahrt stattfindet, zu den absoluten Publikumsmagneten auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (Brala) in Paaren im Glien. In diesem Jahr konnten die Veranstalter eine Rekordbeteiligung verbuchen, 104 Großrinder aus zehn Rassen und 42 Landwirtschaftsbetrieben traten beim Wettbewerb an.

Zur Freude der Lindower Züchterfamilie Tornow erwies sich ihre Färse „Sabena“ vom Heidegrund als beste Färse der Landesschau. Mit einem Bullen und zwei Färsen reiste die Familie nach Paaren. Rainer Tornow ist nicht nur stolz auf seine Galloways, sondern auch auf seine beiden Töchter, die ihm viel Arbeit abgenommen haben. Da der Züchter selbst für den Rinderzuchtverband arbeitet, musste er bereits einige Tage zuvor in Paaren sein und konnte sich nicht um seine Tiere kümmern. Das übernahmen wie immer die Töchter – die 19-jährige Maria und die 14-jährige Sophia. „Sie haben alles allein gemanagt, die Tiere sauber gemacht und schließlich vorgestellt“, sagt er. „Das macht einen schon zusätzlich stolz.“

Die zwei Jahre alte Färse Sabena ist tragend und wird Ende des Jahres Nachwuchs bekommen. Das Sperma stammt von einem schottischen Bullen. „Sie hat drei Anläufe gebraucht“, sagt Rainer Tornow. „Aber das ist bei extensiv gehaltenen Fleischrindern, wie Galloways oder Hochlandrindern, nicht ungewöhnlich.“ Auch wenn das Sperma nicht ganz billig ist – eine Portion kostet zwischen 35 und 55 Euro – nimmt Rainer Tornow die Kosten gern in Kauf. „Ausländische Vatertiere haben für mich einen besonderen Reiz“, sagt er.

Seine jüngste Tochter Sophia nahm in diesem Jahr erstmals am Jungzüchterwettbewerb teil, der innerhalb der Brala zum 17. Mal durchgeführt wurde. Der Leistungsausscheid besteht aus drei Teilen: Er beginnt mit der Tiervorführung, der praktischen Prüfung. Zum Jungzüchter-Triathlon gehört die Beurteilung von Kühen, das „Rangieren“. Hier mussten die Nachwuchszüchter fünf Färsen beurteilen und platzieren. Dabei holte Sophia den ersten Platz. Bei der dritten Kategorie ging es um die fachgerechte Tierbeurteilung.

Die Lindower Galloways stehen nun wieder auf der heimischen Wiese, die Tornows schmieden bereits Pläne für kommende Wettbewerbe. Dann werden sicher die Färse Scarlett und der Jungbulle dabei sein. „Die Siegerfärse soll erst mal kalben.“

Von Cornelia Felsch

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