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Brandmelder im Schloss Freyenstein erweitert

Gegen die häufigen Fehlalarme Brandmelder im Schloss Freyenstein erweitert

Die Brandmelder im Schloss Freyenstein lösten in der Vergangenheit immer wieder grundlos aus. Um das Problem in den Griff zu bekommen, wurde jetzt die Brandmeldeanlage im Haus erweitert. Außerdem werden künftig die Hausmeister in den Meldeablauf involviert.

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Zugführer Thomas Koppermann an der neuen Parallelanzeige der Brandmeldeanlage im Schloss Freyenstein.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Im Schloss in Freyenstein wurde jetzt die Brandmeldeanlage erweitert. Das heißt, gleich hinter der Eingangstür befindet sich nun eine sogenannte Parallelanzeige. Auf ihrem Display sind die identischen Informationen der Hauptanlage ablesbar. Das hat den Vorteil, dass nun schneller erkennbar ist, wo es brennt, wenn es einmal brennen sollte. Denn das Hauptgerät befindet sich auf dem Dachboden – für Feuerwehrleute nicht sehr praktisch. Denn um dorthin zu gelangen, müssen 81 Stufen einer hölzernen Wendeltreppe überwunden werden – und das nicht nur einmal. „Man läuft diesen Weg zum ersten Mal, um am Gerät nachzuschauen, wo ein Brand angezeigt wird, dann begibt man sich dorthin, um die Situation zu überprüfen. Danach läuft man wieder nach oben, um die Brandmeldeanlage in den Ausgangsmodus zurückzuversetzen, und dann schaut man noch einmal vor Ort nach, ob wirklich alles in Ordnung ist“, erklärt Zugführer Thomas Koppermann das umständliche bisherige Prozedere.

 Das Schloss Freyenstein

Das Schloss Freyenstein.

Quelle: Björn Wagener

Hinzu kommt, dass die Brandmeldeanlage aus nicht genau zu klärenden Gründen öfter mal auslöst, obwohl gar nichts passiert ist – seit November vergangenen Jahres immerhin sieben Mal. Dann ging die Sirene, um möglichst viele Feuerwehr-Kameraden zu erreichen. Laut Thomas Koppermann rückten jeweils 15 bis 20 Leute aus. Um künftig zu vermeiden, dass die Feuerwehrkameraden weiterhin immer wieder umsonst mit Fahrzeugen und Löschtechnik am Schloss erscheinen, soll auch der Meldeablauf verändert werden: Bei einem Feueralarm werde von der Sicherheitszentrale künftig nicht zuerst die Leitstelle, sondern zunächst einmal einer der beiden Hausmeister alarmiert, der dann an der Parallelanzeige im Eingangsbereich den Auslösegrund ablesen und nachschauen kann, ob es ein Problem gibt oder nicht. Sollte es tatsächlich brennen, alarmiert er die Leitstelle, die wiederum die Feuerwehr in Bewegung setzt. Nur wenn die Sicherheitszentrale keinen Hausmeister erreicht, informiert sie Von dieser pragmatischen Lösung versprechen sich die Kameraden in Freyenstein mehr Ruhe rund ums Schloss.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung waren zuvor verschiedene Möglichkeiten betrachtet worden, wie dem Problem der häufigen Fehlalarme zu begegnen wäre. Letztlich entschied man sich für die beschriebene Variante.

 

Von Björn Wagener

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