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Ostprignitz-Ruppin Brandschutz für die Jüngsten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Brandschutz für die Jüngsten
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02:16 19.12.2015
Künftig soll es neben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr auch eine Kinderfeuerwehr in Wittstock geben. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

Eine Kinderfeuerwehr will die Stadt Wittstock ab dem kommenden Jahr aufbauen. Damit sollen schon die Jüngsten an dieses wichtige Ehrenamt herangeführt werden. Gedacht ist das Angebot für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis neun Jahren. In zweiwöchigem Rhythmus möchte Stadtjugendfeuerwehrwartin Jennifer Dürkoop den Kindern spielerisch Feuerwehrwissen vermitteln und sie so für eine spätere Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr begeistern.

Die Kinderfeuerwehr Wittstock werde eigenständig agieren und ehrenamtlich betreut. Ein Mitgliedsbeitrag werde nicht erhoben. Bei den Veranstaltungen seien die Kinder versichert, teilt die Stadtverwaltung dazu mit. Vorerst sei eine Gruppe von bis zu zehn Kindern geplant. Eltern können ihre Kinder unter der unten angegebenen Telefonnummer bei der Stadtjugendfeuerwehrwartin anmelden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wittstock engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr ist daher ein fester Bestandteil des Brandschutzes. Momentan werden dort 36 Mädchen und Jungen in Wittstock und den Ortsteilen darauf vorbereitet, später ein Teil der aktiven Truppe zu werden.

Doch wer in der Jugendfeuerwehr mitmischen möchte, muss mindestens zehn Jahre alt sein. Und erst wer älter als 16 Jahre ist, darf die Feuerwehr bei Einsätzen aktiv unterstützen, wenn die Eltern zustimmen.

Hoch hinaus dürfen in der Wittstocker Feuerwehr auch die Jüngsten – künftig in der Kinderfeuerwehr. Quelle: Gerd-Peter Diederich

Warum nicht schon früher beginnen? Das dachte sich die Stadt Wittstock und entwickelte gemeinsam mit der Feuerwehr die Idee für die Kinderfeuerwehr. Schließlich bringe eine breit aufgestellte Nachwuchsarbeit die besten Chancen mit sich, auch künftig über eine schlagkräftige Truppe zu verfügen. Außerdem wünschten sich oftmals auch schon kleinere Kinder, der Feuerwehr anzugehören, heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Kinderfeuerwehr Wittstock werde eigenständig agieren und ehrenamtlich betreut. Jederzeit willkommen seien Sponsoren, die das Projekt finanziell unterstützen – so wie Peter-Michael Kipcke vom gleichnamigen Autohaus in Wittstock und Werner Bienert, der Organisator des Wittstocker Drachenfestes.

Wittstocks Nachbargemeinde Heiligengrabe geht bei der Nachwuchsgewinnung ähnliche Wege. „Wir haben das Mindestalter für den Eintritt in die Jugendfeuerwehr aufgehoben. Es lag früher bei acht Jahren“, sagt Anne-Kathrin Fengler, zuständig für Brand-, Katastrophenschutz und Jugendfeuerwehr in der Gemeinde. Die Folge: Jetzt seien schon vier- oder fünfjährige Feuerwehrknirpse mit von der Partie. „Das funktioniert sehr gut. Die Älteren helfen den Jüngeren“, sagt sie. Jugendfeuerwehren gebe es derzeit in Heiligengrabe, Königsberg, Maulbeerwalde, Zaatzke/Glienicke und Blumenthal – mit insgesamt rund 50 Kindern und Jugendlichen, die sich in zweiwöchigem Rhythmus treffen. Außerdem sei eine Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr in der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe auf die Beine gestellt worden, die jeweils dienstags zusammenkommt. All diese Bemühungen tragen offenbar erste Früchte. Es sei inzwischen ein „positiver Trend“ in Sachen Jugendfeuerwehr zu spüren, sagt Anne-Kathrin Fengler. Allerdings könne es nie genug Nachwuchs für die Feuerwehr geben.

Kontakt: Anmeldungen für die Kinderfeuerwehr in Wittstock sind bei der dortigen Stadtjugendfeuerwehrwartin Jennifer Dürkoop möglich unter 03394/47 63 17 oder 0173/9 65 01 43.

Von Björn Wagener

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