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Ostprignitz-Ruppin Braucht Fehrbellin ein Gemeindezentrum?
Lokales Ostprignitz-Ruppin Braucht Fehrbellin ein Gemeindezentrum?
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00:36 22.03.2018
Die Rhinhalle im Ort eignet sich aus Sicht des Ortschefs nicht als Treffpunkt.
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Fehrbellin

Ein Gemeindezen­trum eigens für die Einwohner der Rhinstadt – davon träumt Jürgen Sternbeck schon lange. Und auch wenn der Vorstoß dafür bislang erfolglos blieb und aus dem gemeindlichen Investitionsetat letzlich gestrichen wurde: Der Fehrbelliner Ortsvorsteher will sich von der Idee auf keinen Fall verabschieden. „Wir brauchen ein Gemeindehaus, in dem sich Vereine treffen, in dem wir Veranstaltungen durchführen oder auch mal eine silberne Hochzeit feiern können“, sagt Sternbeck. „Wir lassen da nicht locker.“

Gemeinde will Bedarf ermitteln

Tatsächlich könnte sich bei dem Projekt bald etwas bewegen. Wenn die Gemeindevertretung am Donnerstag zustimmt, soll noch in diesem Jahr auf Vorschlag des Ortsbeirats ein Konzept für ein Gemeindehaus in Fehrbellin entwickelt werden. 15 000 Euro sind dafür im Haushaltsentwurf vorgesehen. Bei der Studie soll es allerdings in erster Linie darum gehen, ob es in der Stadt überhaupt einen Bedarf für ein solches Zentrum gibt, erklärt Bürgermeisterin Ute Behnicke. Erst wenn diese Frage bejaht wird, werden verschiedene Varianten für eine solche Begegnungsstätte erarbeitet.

Neubau als Vorzugsvariante

Eine Möglichkeit könnte dabei sein, in die auch jetzt schon gelegentlich als Veranstaltungsraum genutzte Rhinhalle zu investieren und sie in eine sogenannte Versammlungsstätte umzuwidmen. Sternbeck macht aber keinen Hehl daraus, dass ihm diese Idee, die im vergangenen Jahr von den Gemeindevertretern auch abgelehnt wurde, wenig gefällt. „Ein Neubau wäre die ideale Lösung“, sagt er, auch wenn er davon ausgeht, dass es Jahre dauern wird, bis es soweit ist. Denn leerstehende Objekte, die mit wenig Aufwand umgebaut werden könnten, gebe es in der Rhinstadt kaum. Zwar stehen einige Supermärkte leer. Doch deren Umgestaltung wäre aus Sicht des Ortsvorstehers „sehr kosten­intensiv“.

15 000 Euro sind kein Klacks

Ute Behnicke dämpft ein bisschen die Erwartungen. Sie geht nicht unbedingt davon aus, dass die Stadt ein Gemeindezentrum braucht – hält es aber doch für richtig, eine Studie dazu zu erarbeiten. 15 000 Euro seien zwar kein Klacks, aber gut angelegtes Geld. „Es würde der Gemeinde mehr wehtun, ein Haus zu bauen, das dann nicht genutzt wird“, so Behnicke. „Der Schaden dürfte um ein Vielfaches höher sein.“

Von Celina Aniol

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