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Ostprignitz-Ruppin Braunsberger müssen noch Jahre warten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Braunsberger müssen noch Jahre warten
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13:35 27.02.2016
Die Fachwerkkirche von Braunsberg aus dem Jahr 1734 ist schön – der Weg dorthin über die Kreisstraße aber sehr beschwerlich. Quelle: Peter Geisler
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Braunsberg

Die marode Ortsdurchfahrt von Braunsberg wird frühestens 2019 saniert. Zwar hatte der Landkreis im Herbst angekündigt, dass die Straße bereits in diesem Jahr grundhaft erneuert wird. Doch diese Zusage musste Landrat Ralf Reinhardt (SPD) jetzt zurückziehen. Grund: Der Bund hat die Richtlinie geändert, mit deren Hilfe die Arbeiten gefördert werden sollten. Demnach zahlt der Bund nur einen Zuschuss, wenn es allein um das Erneuern der Straßendecke geht. Das reicht in Braunsberg aber nicht aus: In dem Rheinsberger Ortsteil ist ein sogenannter grundhafter Ausbau der Kreisstraße notwendig. Diese Arbeiten werden vom Bund entgegen seiner ersten Ankündigung nun doch nicht gefördert. Entsprechend sauer ist man in Braunsberg. „Wir fühlen uns langsam verarscht“, sagte am Freitag Ortsvorsteher Dirk Engel. Schließlich warteten die Einwohner schon mehr als 20 Jahre auf die Sanierung der Straße. „Die ist marode und einfach fertig.“ Engel hat kein Verständnis dafür, dass die Arbeiten verschoben werden.

Landrat Reinhardt: Es gibt keinen Anspruch auf Fördermittel

Das findet Frank-Rudi Schwochow ebenfalls „inakzeptabel“. Der Rheinsberger Kreistagsabgeordnete (BVB/Freie Wähler) forderte am Donnerstagabend beim Kreisausschuss von Landrat Reinhardt „Taten“. Reinhardt zeigte Verständnis für die Kritik. Doch gebe es nun mal keinen Rechtsanspruch auf Fördermittel. Zudem verwies Reinhardt auf die Prioritätenliste für den Ausbau der Kreisstraßen, die regelmäßig im Wirtschaftsausschuss diskutiert wird. Laut der Liste ist Braunsberg im Jahr 2019 dran. Ein früherer Baustart ist nur möglich, wenn der Kreis über eine andere Richtlinie doch noch einen Zuschuss für die Arbeiten erhält. Möglich ist aber ebenfalls, dass sich die Sanierung wegen Geldmangels noch weiter verzögert.

Von Andreas Vogel

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