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Breddin wirtschaftet mit Vorsicht

Ein Jahr ohne ganz große Vorhaben Breddin wirtschaftet mit Vorsicht

Der Anfang der Woche verabschiedete Gemeindehaushalt von Breddin kommt ohne Defizit aus. Allerdings wirtschaftet die Kommune äußerst vorsichtig. Investiert werden soll in diesem Jahr vor allem in die Erhaltung der kommunalen Wohnungen und der Kita.

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Die Vorbereitungen auf die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Breddin gehen weiter.

Quelle: Matthias Anke

Breddin. Breddin kann auch in diesem Jahr ohne Defizit wirtschaften. Das geht aus dem Haushaltsplan hervor, den die Gemeindevertreter Anfang der Woche verabschiedeten. Die Kämmerin der Neustädter Amtsverwaltung Claudia Stecher bescheinigt der Gemeinde eine insgesamt stabile finanzielle Situation. So sei es beispielsweise nicht nötig gewesen, Reserven anzugreifen, um den Haushalt auszugleichen.

Bürgermeister Reinhard Neumann zeigte sich auf MAZ-Nachfrage entsprechend zufrieden. Allerdings verzichte Breddin wie schon im Vorjahr auf größere Investitionen. Letztes Vorhaben dieser Art war 2014 das neue Sporthaus. „Im Bereich der kommunalen Wohnungen sind jetzt Sanierungen angesagt“, kündigt Neumann an. Hinzu kämen erneut umfangreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten in der örtlichen Kita. „Wir haben entschieden, was unbedingt notwendig ist und was noch warten muss.“ Auf keinen Fall brauchten sich die kommunalen Einrichtungen zu verstecken. „Wir als Breddiner können unheimlich stolz sein auf unsere Kita und unsere Schule.“ Die Gemeinde habe sich kontinuierlich um die Kita bemüht. Und die Schule habe von den gemeinsamen Bemühungen aller Amtsgemeinden profitiert. Sie befinde sich in einem „sehr guten Zustand“.

Ansonsten gehe es für die Gemeinde darum, die vor kurzem erneuerte Ortsdurchfahrt auf Dauer zu erhalten. „Da ist man schon zufrieden, wenn man den Haushalt ausgeglichen bekommt“, sagt der Bürgermeister.

Doch im Grunde bestehe wenig Anlass zur Klage. „Breddin ist mit seiner Infrastruktur und seinem Bahnhof eben ein interessanter Ort“, schätzt Reinhard Neumann ein. Davon profitierten sogar die umliegenden Dörfer bis nach Joachimshof und Vehlgast. Nicht zuletzt deshalb bleibe der Bahnhof ein Thema. Die Planungen für die Umgestaltung des Vorplatzes werden in diesem Jahr fortgesetzt. Auch dafür ist im Haushalt Geld eingeplant.

Aber Kopfzerbrechen bereitet dem Bürgermeister etwas ganz anderes: „Ein bisschen ein Sorgenkind ist unsere Feuerwehr. Es ist schwer, noch Aktive zu finden. Das ist doch wichtig für so ein Dorf.“

Von Alexander Beckmann

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