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Ostprignitz-Ruppin British Summernight am Elbestrand
Lokales Ostprignitz-Ruppin British Summernight am Elbestrand
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00:17 20.07.2016
Das Ambiente der Alten Ölmühle und die abendliche Stimmung bildeten die ideale Kulisse für diesen Show-Höhepunkt. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

„Das ist ein buntes Bild, auf das ich mich das ganze Jahr gefreut habe”, sagte der Präsident der Gesellschaft Elblandfestspiele, Michael Hansen, als er am Freitag auf die Bühne kam und das Publikum begrüßte. Dass es das 17. Mal die Elblandfestspiele gibt, sei nicht selbstverständlich. Das ganze Jahr über gäbe es dafür viel vorzubereiten, bis es so weit ist. Am 27. Juli, um 20.15 Uhr ist die Aufzeichnung der diesjährigen Elblandfestspiele im RBB-Fernsehen zu sehen. „Schauen Sie es sich an! Und sagen Sie allen Ihren Freunden Bescheid, sie sollen einschalten”, forderte er das Publikum auf, denn es gehe um Einschaltquoten, damit der RBB weiterhin die Elb­landfestspiele begleite.

Der Star des Abends: Iren Sheer Quelle: Wegner

Das Klatschen wurde für den Techniker an den Reglern geprobt und dann ging es los. Mit „Good evening” begrüßte die charmante Moderatorin Madeleine Wehle das Publikum und versprach eine British Summernight an der Elbe. Musikalisch startete der Abend mit einem Medley britischer Schlager und Rocksongs von den Beatles, Smokie, Adele und Queen. Während des Programms stellte Madeleine Wehle fest, dass sämtliche Noten der Beatles geklaut worden sind. So begab sie sich in eine typisch britische Telefonzelle, um die berühmten Kriminalisten Sherlock Holmes und Doktor Watson um Hilfe zu bitten. Zufällig weilten sie gerade in der Stadt und eilten ihr sofort zu Hilfe, die Noten zu suchen. Tollpatschig stolperten sie über die Bühne und wussten das Publikum im Laufe des Abends mit allerlei komödiantischen Einlagen zu belustigen.

Stücke aus „Riverdance” von der Berlin Irish Dance Company gehörten ebenso zu dieser Sommernacht. Quelle: Wegner

Der musikalische Bogen des Konzerts reichte von den großen britischen Klassikern des Barock und den Hits der Beatles bis hin zu aktuellen Kompositionen bekannter Musik aus Oper, Musical, Film, Rock und Pop. Der Countertenor Hagen Matzeit etwa sang die Arie „What power art thou” aus Henry Purcells Oper „King Arthur”. Der kanadische Rocksänger Johnny Zatylny gedachte des verstorbenen Freddie Mercury mit einem Medley und Stücken der britischen Rock-Band Queen. Zusammen mit der Absolventin der Lotte-Lehmann-Akademie, Mirjam Miesterfeldt, sang er „Barcelona”, die Erkennungsmelodie der Olympischen Sommerspiele 1992. In einem anderen Medley wurde das Schaffen der Beatles geehrt. Besonders viel Beifall erntete der Topstar des Abends, die britische Sängerin Ireen Sheer.

Die Sänger und Sängerinnen verein auf der Bühne. Quelle: Wegner

Mehr als 3000 Gäste sahen die Elb­landfestspiele am Freitag und Sonnabend auf dem Gelände der Alten Ölmühle Wittenberge. „Ich komme gern her, weil ich die Musik toll finde”, verriet die Wittenbergerin Tabea Klitzsch in der Pause. Gespannt sei sie auf die Ausschnitte aus Musicals wie „River Dance” oder „Phantom der Oper”. „Die Show ist gut und die unterschiedlichen Themen finde ich sehr interessant“, sagte Tabea Klitzsch. Ihre Mutter Steffi kam eher mit, um ihre Tochter zu begleiten. Aber dann begeisterten sie die Darsteller und sie lobte das schöne Ambiente. Traditionell endete der Abend mit einem Feuerwerk, nachdem alle Künstler auf der Bühne gemeinsam die „Wittenberger Luft” nach einer Melodie von Paul Lincke besangen.

Von Jens Wegner

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