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Brücke bei Neu-Amerika fast fertig

Neustadt Brücke bei Neu-Amerika fast fertig

Die Reparaturen am morschen Belag der Brücke über die Dosse bei Neu-Amerika sind fast abgeschlossen. Das Bauwerk war seit Wochen gesperrt, nachdem sich Lücken im Belag aufgetan hatten. Neue Kanthölzer sollen nun für die nächsten Jahre Sicherheit bringen.

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Die Zimmerleute ersetzen die morschen Balken durch neue.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Wenn nichts ernstes dazwischen kommt, wird die Brücke über die Dosse zwischen Neu-Amerika und dem Neustädter Gestütswald Ende der Woche wieder nutzbar sein. Seit Montag sind Zimmerleute der Neustädter Firma WSH dabei, die morschen Balken des Belages durch neue zu ersetzen. Der zuständige Mitarbeiter des Bauamtes, Daniel Bloch, ist zuversichtlich, dass die einheimischen Fachleute an dieser Stelle gute Arbeit leisten. „Die Firma ist sowas wie unser zweiter Bauhof.“

Wochenlang war die Brücke gesperrt, nachdem sich unter Pferdehufen Löcher im Belag aufgetan hatten. Reparaturen hatten die Situation nicht sicherer machen können. Eventuell, so die Einschätzung der Zimmerleute vor Ort, war das verwendete Material nur bedingt geeignet. Auf jeden Fall hatte der Belag aber auch schon diverse Jahre Wind und Wetter hinter sich, Die jetzt verbauten Kanthölzer aus Douglasienholz sollten wieder für Jahre halten. Allein für das Material mussten die Kommune Neustadt und Sieversdorf-Hohenofen rund 10 000 Euro aufbringen. Beide teilen sich die Brücke, da die Dosse an dieser Stelle die Gemarkungsgrenze.

Auch die morsche Holzbrücke bei Schwarzwasser gehört zu gleichen Teilen Neustadt und Sieversdorf-Hohenofen. Geplant war, auch sie noch in diesem Jahr zu reparieren, doch inzwischen gibt es neue Pläne. Die Kommunen streben nun an, den Aufbau komplett zu ersetzen. „Das soll möglichst eine massive Brücke werden mit deutlich besserer Haltbarkeit“, erklärt Daniel Bloch vom Bauamt. „Wir wollen, dass die Landwirte da wie bisher rüberfahren können.“ Zuletzt musste für die Brücke aus Sicherheitsgründen eine deutliche Tonnagebeschränkung ausgesprochen werden, da sie als nicht mehr voll tragfähig galt. Die neuen Pläne bringen allerdings einen deutlich höheren baulichen und finanziellen Aufwand mit sich. Man hofft auf Fördermittel. Die Amtsverwaltung arbeitet daran.

Von Alexander Beckmann

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