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Ostprignitz-Ruppin Die Brücke am Fluss
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Brücke am Fluss
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02:16 29.03.2018
Passierbar ist die Brücke längst nicht mehr. Quelle: Peter Geisler
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Stendenitz

Ein Geländer gibt es nicht mehr, der Großteil der morschen Holzplanken der Fahrbahn ist bereits verschwunden und an mehreren Stellen klaffen Löcher in der Überführung.

Die Brücke stammte aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotz einer Reparatur war die Konstruktion aus Holz und Stahl zuletzt derart desolat, dass ein Prüfer vor einem Jahr Alarm schlug und die Brücke zwischen Tetzensee und Zermützelsee sofort sperren ließ. Nach einer Notsicherung mit Bauzäunen und zusätzlichen Holzplatten auf der Fahrbahn durften Fußgänger und Radfahrer die einzige Verbindung zwischen Zermützel und Stendenitz zunächst weiter benutzen. Seit dieser Woche ist aber auch das nicht mehr möglich.

Die Holzteile der Brücke werden in dieser Woche entfernt. Am Mittwoch, 11. Juni, soll ein Kran die Unterkonstruktion aus Stahl von den Widerlagern heben, teilte die Neuruppiner Stadtverwaltung mit. Zur Sicherheit dürfen dort an diesem Tag keine Schiffe unter der Brücke hindurchfahren; die Wasserstraße wird am Mittwoch gesperrt. Nur zweimal können Boote und Schiffe die Baustelle passieren: zwischen 12 und 12.30 Uhr sowie zwischen 16 und 16.30 Uhr. Diese Zeiten richten sich nach dem Fahrplan der Neuruppiner Fahrgastschifffahrt.

Die neue Stendenitzbrücke wird in den nächste Monaten an Land vormontiert und erst im Herbst mit einem Kran wieder eingesetzt. Nicht alles muss neu gebaut werden, Teile lassen sich weiterverwenden. So bleiben die stählernen Stützen im Wasser erhalten und auch die beiden Widerlager an den Ufern des Rhins müssen nicht erneuert werden. Sie sind in so gutem Zustand, dass ein zusätzlicher Mantel aus Beton für weiteren Halt ausreicht. Ende Oktober soll die neue Brücke fertig sein. Bis dahin ist der Weg für Boote und Schiffe in der Regel frei. Der Neubau kostet rund 700.000 Euro.

Von Reyk Grunow

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