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Brunne: Feuerwehrhaus bekommt Anbau

Neues Dorfgemeinschaftszentrum Brunne: Feuerwehrhaus bekommt Anbau

Für Dorf und Feuerwehr: Am Feuerwehrhaus in Brunne haben die Arbeiten an dem Anbau begonnen, der später als Dorfgemeinschaftszentrum und als Schulungsraum für die Feuerwehrleute dienen soll. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten an dem 219 000-Euro-Projekt abgeschlossen sein.

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Die Dacharbeiten am Rohbau haben begonnen.

Quelle: Peter Geisler

Brunne. Aus klein mach’ größer: Das Feuerwehrhaus in Brunne bekommt einen Anbau. Bis Ende Oktober soll die bestehende Fahrzeughalle um einen Anbau erweitert werden, der später als Schulungsraum für die Feuerwehrleute und auch als Gemeindezentrum dienen soll. Derzeit arbeiten die Handwerker am Dachstuhl. Ende kommender Woche sollen diese Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, sagte Bernfried Arndt, Fachgebietsleiter im Fehrbelliner Rathaus.

Die Gemeinde hatte zunächst auf Fördermittel für das 219 000-Euro-Projekt gehofft. Als im Frühjahr jedoch klar war, dass der Anbau nicht finanziell unterstützt werden würde, beschloss Fehrbellin, den Anbau selbst zu finanzieren.

Die Erweiterung wird dringend benötigt. Nach dem Verkauf des denkmalgeschützten und sanierungsbedürftigen früheren Dorfgemeinschaftshauses hat Brunne keinen Ort für Zusammenkünfte mehr. Doch auch die Feuerwehr braucht Platz. Die kleinen Wehren von Brunne, Lentzke und Betzin wollen fusionieren.

Fusionen sollen Einsatzbereitschaft der Wehren stärken

Anfang des Jahres hatten Experten im so genannten Gefahrenabwehrbedarfsplan ein vernichtendes Urteil gefällt. Die Einheiten der Fehrbelliner Wehr seien zu kleinteilig, um auf Dauer eine Einsatzbereitschaft abzusichern, hieß es darin – die Fusionspläne von Brunne, Lentzke und Betzin sind eine Folge davon. Noch ist unklar, wie der Zusammenschluss der drei Wehren einmal heißen wird. „Das ist noch ein offener Prozess“, sagt Bürgermeisterin Ute Behnicke.

Ihr wäre es wichtig, dass die dörflichen Identitäten in der Feuerwehr auch nach einem Zusammenschluss erhalten bleiben. Die Jubiläen in den einzelnen Orten sollen auch weiterhin gefeiert werden. „Es wäre einfach schade, diese Traditionen aufzugeben.“

Die Fusionen haben nicht nur personelle Folgen. Überlegt werden muss auch, wo künftig welche Technik stationiert ist. Einen entsprechenden taktischen Einsatzplan hat die Gemeindewehrführung bereits erarbeitet.

Von Frauke Herweg

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