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Brunner Gemeindehaus verkauft

Neuer Treff noch nicht gebaut Brunner Gemeindehaus verkauft

Das Gemeindehaus von Brunne, das die Gemeinde seit 2013 abstoßen will, ist nun verkauft. Damit die Dorfbewohner einen neuen Treffpunkt haben, will die Gemeinde einen Anbau an der Feuerwehr errichten. Im Moment wartet sie dabei aber noch auf Hilfe aus Potsdam und schaut sich nebenher nach einem Raum um, der in der Übergangszeit als Treff dienen soll.

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Das Brunner Gemeindehaus gehört nun einem Paar aus Berlin.

Quelle: Peter Geisler

Brunne. Das Gemeindehaus von Brunne ist verkauft. Das sagt auf MAZ-Anfrage Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke. Bereits vor Weihnachten wurde das denkmalgeschützte Gebäude an ein Paar aus Berlin mit Fehrbelliner Hintergrund übergeben. Das Inventar der Gemeinde wurde anderweitig im Dorf untergebracht. „Derzeit sind wir in Verhandlungen zur Anmietung eines Raumes, der in der Übergangszeit bis zur Fertigstellung des Anbaus an der Feuerwehr als Gemeinderaum genutzt werden kann“, sagt Ute Behnicke.

Die Brunner wollten 2015 einen neuen Treffpunkt für 213 000 Euro errichten – notfalls ohne Hilfe vom Land. Sie haben auch schon eine Baugenehmigung dafür. Weil Potsdam aber signalisiert hatte, dass es für das Projekt 2016 Fördergeld geben könnte, wartete die Gemeinde dann doch lieber (die MAZ berichtete). Die Fehrbelliner haben einen Antrag im Förderprogramm „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ gestellt und wollen sich, sobald es eine Richtlinie gibt, um Geld aus dem Ende 2015 aufgelegten kommunalen Infrastrukturprogramm Kip bewerben.

Das Gemeindehaus haben die Brunner abgestoßen, weil sie die Sanierungskosten von rund 67 000 Euro für das erst 2002 für mehr als eine halbe Million Mark ausgebaute Gebäude für zu hoch hielten. Sie hoffen zudem, durch die Zusammenlegung der gemeindlichen Standorte Geld zu sparen und den neuen Treffpunkt ohne Rücksicht auf Denkmalschutz barrierefrei einrichten zu können.

Von Celina Aniol

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