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Ostprignitz-Ruppin Brutale Tierquälerei auf Kinderspielplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Brutale Tierquälerei auf Kinderspielplatz
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17:35 24.01.2016
Auch das Schaukeltier „Einhorn“ blieb von der jüngsten Straftat auf dem Kyritzer Spielplatz nicht verschont. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Blutspritzer auf Spielgeräten und auf dem Rasen ein ausgeweideter Kadaver mit teils abgezogenem Fell: Ein solch erschreckendes Bild bot sich der Polizei am Wochenende auf dem Kinderspielplatz am Rande des Kyritzer Rosenparks. Auf diesem Teil der Anlage, die erst vorigen Herbst in ihrer Gesamtheit als „Denkmal des Monats“ der Brandenburger Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ landesweite Aufmerksamkeit erhielt, ereignete sich augenscheinlich ein besonders brutaler Fall von Tierquälerei. Selbst die Polizei konnte zunächst nur Vermutungen darüber anstellen, ob es sich um eine Katze handelt, die dort zu Tode gequält wurde.

Der Spielplatz nahe der Hagenstraße bildet den Abschluss einer Seite des Rosenparks. Quelle: Matthias Anke

Das Blut an den Spielgeräten lasse „darauf schließen lassen, dass die Katze dagegen geschlagen wurde. Das Tier wurde ausgeweidet und das Fell teilweise abgezogen. Die Überreste wurden auf dem Spielplatz liegengelassen“, hieß es seitens der Ostprignitz-Ruppiner Polizeiinspektion in Neuruppin am Sonntag. Es wurde eine Anzeige wegen Tierquälerei gestellt. Die Überreste seien „fachmännisch entsorgt“ worden. Zum Tatzeitpunkt lasse sich laut Polizeihauptkommissarin Karin Schley-Rosigkeit nur sagen: „Auf dem Kadaver lag bereits etwas Schnee.“ In Kyritz hatte es in den vergangenen Tagen hin und wieder und dann zuletzt am frühen Sonnabend noch leicht geschneit.

Am Einhorn ist auch am Sonntag noch das Blut unübersehbar. Offensichtlich wurde die Katze dagegen geschlagen. Quelle: Matthias Anke

Der Spielplatz nahe der Hagenstraße wurde erst vor wenigen Jahren im Zuge der Neugestaltung des Rosenparks gebaut. Vor einiger Zeit kam es dort schon einmal zu einem unappetitlichen Vorfall: Vermutlich Hundekot war es, der über die Spielgeräte verschmiert wurde.

Von Matthias Anke

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