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Buchen und Linden für den „Bärenbusch“

Wusterhausen Buchen und Linden für den „Bärenbusch“

Seit 2001 ist der „Bärenbusch“ bei Wusterhausen ein Naturschutzgebiet. Rund 146 Hektar des 458 Hektar großen Areals gehören der Nabu-Stiftung Nationales Naturerbe. Seither wird der einstige monotone Fichten- und Kiefernwald in einen Laubmischwald umgewandelt. 650 Buchen und 200 Linden wurden nun gepflanzt.

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Nabu-Schutzgebietsbetreuer René Harsch (r.) weist die freiwilligen Helfer im „Bärenbusch“ in ihre Tätigkeit ein.

Quelle: André Reichel

Wusterhausen. Nur einen Steinwurf entfernt von der Dossestadt Wusterhausen beginnt das weitläufige Naturschutzgebiet „Bärenbusch“, in dem am Donnerstag Buchen und Linden gepflanzt wurden. Erst 2001 wurde dieses 458 Hektar große Gebiet unter Schutz gestellt. Rund 146 Hektar davon gehören der Nabu-Stiftung Nationales Naturerbe.

Der „Bärenbusch“ ist seitdem im Wandel. Aus monotonen Kiefern- und Fichtenbeständen soll nach und nach ein für die Region typischer Laubmischwald werden. Um diesen Waldumbau zu unterstützen, werden die unerwünschten Bäume entfernt und Vertreter gewünschter Arten nachgepflanzt. 650 Buchen und 200 Linden haben Mitarbeiter der Berliner Niederlassung der Firma KPMG in diesem Kontext am Donnerstag gemeinsam mit Nabu-Mitarbeitern im Schutzgebiet unweit von Wusterhausen gepflanzt.

Julian Kanitz und Birgit Seeger aus Berlin nahmen an der Aktion teil

Julian Kanitz und Birgit Seeger aus Berlin nahmen an der Aktion teil.

Quelle: André Reichel

Firmenintern nahmen Mitarbeiter des Berliner Wirtschaftsprüfungsunternehmens ein Jahr lang an einem Gewinnspiel teil, bei dem sie Bäume „erspielen“ konnten, wenn sie im Rahmen ihrer Tätigkeit Papier sparen und Akten nur noch digital speichern, berichtete die für dieses Baumprojekt zuständige Mitarbeiterin Simone Sturm. Am Ende erspielten sie 1000 von der Firma gesponsorten Bäume, von denen 850 im „Bärenbusch“ und die übrigen in anderen Nabu-Schutzgebieten gepflanzt werden. „Wir wollen damit einen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz leisten“, sagte Simone Sturm.

Die Kontaktaufnahme mit der Nabu-Stiftung und die Terminvereinbarung für die Pflanzung waren die nächsten notwendigen Schritte zur Umsetzung der Aktion. In Empfang genommen wurden am Donnerstagvormittag die freiwilligen Helfer aus Berlin am Wusterhausener Bahnhof von René Harsch, vor Ort Nabu-Schutzgebietsbetreuer, und von Ruth Ihle aus Berlin, die beim Nabu für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Spaten zum Graben hatten die Helfer selbst mitgebracht. Die Bäumchen lieferte eine Forstbaumschule aus Güstrow. Bis in den späten Nachmittag dauerte die Pflanzaktion, die den KPMG-Mitarbeitern trotz Anstrengung viel Spaß bereitete.

Von André Reichel

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