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Ostprignitz-Ruppin Buchsbäume kugeln sich im Garten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Buchsbäume kugeln sich im Garten
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00:17 29.09.2016
Der Teich entstand in diesem Jahr und ist ein Blickpunkt des Gartens. Quelle: Christamaria Ruch
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Neu Biesen

Die 26 Buchsbaumkugeln stehen schnurgerade und akkurat frisiert. Sie gedeihen im Garten von Sigrun und Dietmar Müncheberg in Neu Biesen. Das Ehepaar wohnt seit 1999 in dem kleinen Dorf und entwickelte von Beginn an eine eigene Handschrift bei der Gestaltung der 750 Quadratmeter großen Anlage.

Vor der Terrasse befindet sich ein Steingarten. Quelle: Christamaria Ruch

„Als wir noch in Wittstock wohnten, hatten wir auch einen Garten“, erinnert sich Sigrun Müncheberg. Das Familienerbstück in der Wiesenstraße unterlag jedoch dem Wandel und wurde Bauland. Als das Ehepaar auf einem Betriebsgelände in Wittstock wohnte, legte Sigrun Müncheberg auch dort einen Garten an. „Der Garten ist ein guter Rückzugsort und Ausgleich für meine Schichtarbeit“, sagt die 62-Jährige. Schon kurz nach dem Einzug 1999 begann sie, den Grundstein für eine erste Hecke zu legen. „Wir haben ganz kleine Buchsbäume gekauft und gepflanzt“, sagt sie. Dank der guten Pflege legten die Gehölze an Größe und Umfang zu. Dann wechselten die Buchsbäume den Standort und seitdem gedeihen sie im ganzen Garten. Immer wieder greift Dietmar Müncheberg zum Spaten und gewährt den Pflanzen mehr Luft zum Atmen. Einmal im Jahr setzt er die Heckenschere bei den Kugeln an und trimmt die Triebe. „Eine Akkuladung reicht für vier Buchsbäume“, sagt er.

Dietmar Müncheberg bei der Gartenplege. Quelle: Christamaria Ruch

Im hinteren Teil des Gartens ist nun ein kleiner Teich zu finden. Auch den legte Dietmar Müncheberg an und berücksichtigte dabei alle Wünsche seiner Frau. „Sie bestimmt und ich setze gern alles um“, so der 62-jährige Dietmar Müncheberg. Dies sagt er liebevoll. Viele Topf- und Kübelpflanzen gehören ebenfalls zum Gestaltungsprinzip. Mehrere Mädchenkiefern und ein Ginkgo stehen als Blickpunkte auf den Rasenflächen. Morgens bietet sich von der Terrasse aus ein immer neues Schauspiel: Die Rehe wandern über die Wiesen hinterm Dorf, derzeit ziehen Nebelbänder über die Felder. „Da kann ich es gut eine Stunde aushalten und alles beobachten“, sagt er. Am Nachmittag lädt die Sitzecke neben dem Teich zum Verweilen ein und bietet einen kühlen Platz. Wühlmäuse leisteten ganze Arbeit und zerstörten nach und nach die Obstwiese. Nur der Birnbaum hielt Stand und trägt derzeit Früchte. „Wir haben diesen Bauplatz 1999 zufällig gefunden und das ist heute unsere neue Heimat“, bekennt Dietmar Müncheberg.

Von Christamaria Ruch

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