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Ostprignitz-Ruppin Bühne 11 bot Lyrik bis Ostrock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bühne 11 bot Lyrik bis Ostrock
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00:20 10.09.2017
Antje Simon (Mitte) sang unter anderem Zarah Leanders „Er heißt Waldemar“ und „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Einmal im Monat bietet sie Kreativen in Wittstock ein Podium. Jeden ersten Mittwoch findet die „Bühne 11“ in der Wittstocker Marktgasse statt und lockt mit ihrer gemütlichen Kneipenatmosphäre regelmäßig zahlreiche Gäste an. Die Veranstaltung am vergangenen Mittwochabend war zwar etwas schmaler besucht, als noch jene im August, dafür trauten sich ganz viele Leute aus dem Publikum auf die Bühne, um ihre Kunst darzubieten.

Wolfhard Zick rockte mit seiner Mundharmonika. Quelle: Christian Bark

Schon häufiger und zuletzt mit vielen Teilnehmern ihres Gesangsworkshops aufgetreten war Antje Simon aus Dossow. Sie sang an diesem Abend, unter anderem vom Pianisten Markus Zugehör begleitet, den Schlager „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“, der schon 1937 im Film „Sieben Ohrfeigen“ mit Lilian Harvey und Willy Fritsch zu hören war. Zudem sang sie den Zarah-Leander-Song „Er heißt Waldemar“ und trug ein Spätsommer-Frühherbst-Gedicht vor.

Den Text zum Lied „Welche Farbe hat die Welt?“ hatte Klaus Doll auf einer Tapetenrolle verewigt. Quelle: Christian Bark

Ebenfalls bereits zuvor schon auf der Bühne war Wolfhard Zick mit seiner Mundharmonika zu hören gewesen. Am Mittwoch spielte er Lieder von „The Kings“ sowie Ostrock der Gruppe Karat und der Sängerin Veronika Fischer. Auch den Klassiker „Fußball ist unser Leben“ hatte er im Repertoire. Lyrik gab es unter anderem von Carolina Schetelich auf Polnisch sowie vom Wittstocker Künstler Klaus Doll. Er sang und sprach den Text des Antikriegslieds „Welche Farbe hat die Welt?“, der aus der Feder von Drafi Deutscher stammt. Den Text hatte Klaus Doll zur Sicherheit auf einer Tapetenrolle verewigt.

Erstmals auf der Bühne zu hören war die Wittstockerin Cathy Fiedler. „Ich singe gerne in meiner Freizeit“, sagte sie. Spätestens nachdem sie am Mittwochabend den Text von Leonard Cohens „Hallelujah“ auf einem Tisch in der Galerie erblickt hatte, wusste sie, dass sie unbedingt auftreten und diesen Song singen möchte. Sehr zur Freude des Publikums, das zumindest den Refrain lautstark mitsang.

Die nächste Bühne 11 findet am Mittwoch, 4. Oktober, wieder in der Galerie Marktgasse 11 statt. Beginn ist 19 Uhr. Der rote Teppich liegt für jedermann aus.

Von Christian Bark

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