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Bürger erinnern an Tag der Befreiung

Wittstock Bürger erinnern an Tag der Befreiung

72 Jahre ist das Ende des 2. Weltkriegs nun schon her. Im allgemeinen Konsens gilt der 8. Mai heute als Tag der Befreiung, doch viele junge Leute können immer weniger mit diesem Begriff etwas anfangen. Um dem Vergessen entgegenzuwirken, erinnerten Politiker und Bürger aus Wittstock und Heiligengrabe am Montag an das Kriegsende und den Neuanfang im Jahr 1945.

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Die Bürgermeister von Wittstock, Jörg Gehrmann (l.), und Heiligengrabe, Holger Kippenhahn (r.), legten am Denkmal Blumen nieder.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Als Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn (Die Linke) Blumen für das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 72 Jahren kaufte, soll ihn die Blumenverkäuferin gefragt haben, ob denn ein besonderer Tag wäre. „Der Tag der Befreiung gerät insbesondere bei der jüngeren Generation in Vergessenheit.“, mahnte Kippenhahn bei der Gedenkveranstaltung zum Kriegsende am Denkmal für die Verfolgten des Naziregimes in Wittstock.

Um diesem Trend entgegenzuwirken waren am Montag Kommunal- und Bundespolitiker der Partei die Linke, Vertreter der Stadt Wittstock, der Stadtverordnetenversammlung sowie interessierte Bürger zum Denkmal in den Friedrich-Ebert-Park gekommen, um an den Tag der Befreiung zu erinnern. Das soll auch künftig gemeinschaftlich geschehen, wie Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) ankündigte. „Hoffentlich dann mit noch mehr Teilnehmern als heute“, sagte er.

Von Christian Bark

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