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Ostprignitz-Ruppin Bürgerinitiative am Stärkewasserbecken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bürgerinitiative am Stärkewasserbecken
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00:17 22.10.2016
Peter Ackermann und Hans-Jürgen Päzolt von der Bürgerinitiative „Stärke ohne Gestank“ im Gespräch mit Holger Hanke und Peter Wöhlbrandt (v.l.) vom Kyritzer Werk der Emsland Stärke. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Die Kyritzer Bürgerinitiative „Stärke ohne Gestank“ setzte am Mittwoch ihre Tradition fort, sich jeweils zu Beginn und Ende der Agrarsaison am Zwischenlagerbecken bei Blechern Hahn der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu vergewissern. Das Becken darf nur außerhalb der Vegetationsperiode zur Zwischenlagerung von Produktionsabwässern des Kyritzer Werkes der Emsland Stärke genutzt werden.

Zu beanstanden gab es auch diesmal nichts. Die Vertreter der Bürgerinitiative Hans-Jürgen Päzolt und Peter Ackermann nutzten die Gelegenheit aber wieder, um mit den Verantwortlichen der Stärkefabrik ins Gespräch zu kommen. Auf Anfrage bestätigte Peter Wöhlbrandt beispielsweise, dass das Becken bei Blechern Hahn auch nach Inbetriebnahme der geplanten Abwassereindampfungsanlage noch genutzt werden wird. „Aber das ist dann ja sauberes Wasser.“ Sein Kollege Holger Hanke ergänzte: „Die Menge insgesamt wird ja nicht geringer.“ Die neue Anlage soll lediglich das Wasser von den organischen Inhaltsstoffen trennen. Diese Stoffe, die bislang hauptverantwortlich für Geruchsbelästigungen sind, sollen in konzentrierter Form weiterhin gesammelt und dann als Dünger auf die Äcker gebracht werden. „Aber das Konzentrat riecht nicht mehr so“, verspricht Hanke.

Die Vorbereitungen für die Eindampfungsanlage seien weit gediehen, berichtete Peter Wöhlbrandt. „Wir besprechen jetzt mit dem Lieferanten noch Details und haben auch schon mit den baulichen Vorbereitungen begonnen.“ Er kündigte an: „Zur nächsten Kampagne wollen wir die Anlage in Betrieb nehmen.“

Von Alexander Beckmann

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