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Ostprignitz-Ruppin Bürgerinitiative und Förderverein kooperieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bürgerinitiative und Förderverein kooperieren
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00:17 04.07.2016
Die Akteure (v.l.n.r.): Grit Hanke (BI), Bernd Füllgraf (Förderverein), Astrid Peters (BI), Andreas Heine (Förderverein), Manfred Haßfeld (BI), Heinz Drewin (BI), Hartmut Rein (Förderverein). Quelle: Privat
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Kyritz

Die Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“ und der Förderverein Klosterviertel Kyritz vereinbarten dieser Tage bei einem Treffen im Klostergarten ein gemeinsames Vorgehen, um für die Realisierung der neuen Pläne für das Klosterviertel zu werben. Darüber informierte Hartmut Rein als Vorsitzender des Fördervereins und zugleich im Auftrag der BI.

Die neuen Pläne wurden durch die von der Stadtverordnetenversammlung Kyritz im Dezember letzten Jahres beauftragte Arbeitsgruppe „Bauen im Klostergelände“ in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kühn-von-Kaehne erarbeitet. „Der Entwurf findet die volle Unterstützung von BI und Förderverein“, betonen Heinz Drewin für die BI und Hartmut Rein für den Förderverein. Während BI und Förderverein beim Bürgerentscheid entgegengesetzte Positionen und Bauvarianten vertraten, entspreche der neue Entwurf nun den Vorstellungen beider Initiativen.

Die Pläne sollen mit den Bürgern diskutiert werden

Nun gelte es, die Stadtverordneten davon zu überzeugen, dass der neue Entwurf zügig realisiert werden sollte. Dazu wollen beide Initiativen Gespräche mit den Fraktionen aller Parteien führen sowie in einer Infoveranstaltung die Pläne mit den Bürgern diskutieren. Offene Fragen der Finanzierung sollen mit der Stadtverwaltung geklärt werden.

Ziel sei es, die Reste des früheren Franziskanerklosters zu erhalten und zu sanieren sowie den Standort Klosterviertel zu einem kulturellen Zentrum für alle Kyritzer Bürger, Vereine und als attraktives Tourismusziel zu entwickeln. Heinz Drewin und Hartmut Rein sehen die Umgestaltung des Viertels zum Kulturstandort sogar als Beginn einer neuen Epoche für dieses derzeit „untergenutzte Stadtgebiet“. Als Kulturstandort indes ließe sich nicht nur der Gebäudebestand sichern, sondern es steige auch die Attraktivität der Altstadt, der Stadt Kyritz sowie der Region insgesamt. Die erhaltenen Anlagen des ehemaligen Klosters seien schließlich städtebaulich eines der wichtigsten Ensembles der Altstadt.

Von MAZonline

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