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Bürgermeister rügt Kulturverein

Mehr Interesse an den eigenen Veranstaltungen gefordert Bürgermeister rügt Kulturverein

Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank findet klare Worte. "Peinlich" ist es, dass die Mitglieder des Kulturvereins ihre eignen Veranstaltungen nicht besuchen. Gleichzeitig wehrt er sich gegen den Eindruck, dass der Posten für die Leitung des Wegemuseums aus Kostengründen nicht vergeben wird.

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Die letzte Ausstellung fand im März statt.

Quelle: MAZ Archiv

Wusterhausen. Weil es noch immer keine Lösung für die Leitung des Wegemuseums in Wusterhausen gibt, haben die Mitglieder des dortigen Kulturvereins bei deren jüngster Mitgliederversammlung eine Forderung gegenüber den Gemeindevertretern aufgemacht: Umgehend soll der vakante Posten neu besetzt werden. Unterdessen wehrte sich jetzt Bürgermeister Roman Blank gegen den im Zuge der Berichterstattung darüber erweckten Eindruck, die Stadt verschleppe diesen Fall, dass also der Verdacht bestehe, dass auf einen Profi in Sachen Museumsarbeit aus Kostengründen verzichtet werden könnte. Zugleich rügte er den Verein, in dem er selbst Mitglied ist, angesichts eines augenscheinlich fehlenden Interesses an den eigenen Veranstaltungen.

Zum Thema Museumsleitung sagte Blank der MAZ: "Ich habe vor den Vereinsmitgliedern ausgeführt, dass gegenwärtig die technische Betreuung der Dauerausstellung organisiert wird, damit diese geöffnet bleiben kann. Sonderausstellungen können jederzeit organisiert werden, sie sind finanziell abgesichert." Eine Neubesetzung der Stelle der Museumsleitung sei nur sinnvoll, wenn deren Existenz langfristig abgesichert wird. "Das wird die Gemeindevertretung im Rahmen der Diskussion um das Haushaltssicherungskonzept und den Haushalt 2016 entscheiden." Und weiter: "Ich habe auch zum Ausdruck gebracht, dass ich mir die Finanzierung einer gemeinsamen Museumsleitung für alle Museen in der Kleeblattregion wünsche."

Bei der Abstimmung zum Brief des Kulturvereins an die Gemeindevertreter habe er sich aber der Stimme enthalten, auch weil er "nicht sehe, dass die Qualität der Museumsarbeit ernsthaft gefährdet ist".

Vielmehr warf der Bürgermeister dem Kulturverein ein offensichtliches Desinteresse an der eigenen Arbeit vor: "Im Zusammenhang mit der Darstellung der Vereinsaktivitäten habe ich an die Mitglieder appelliert, als bildungs- und kunstaffine Mitbürger stärker als bisher wenigstens die eigenen Veranstaltungen des Vereins, ob Lesungen, Konzerte oder Ausstellungen, zu besuchen." Es sei "peinlich", sagte Blank, wenn man Künstler einlädt und nur zwei bis drei Wusterhausener bei der Veranstaltung anwesend sind. "Das war in letzter Zeit leider wiederholt der Fall."

MAZonline

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