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Ostprignitz-Ruppin Bürgermeister wehrt sich gegen Vorwürfe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bürgermeister wehrt sich gegen Vorwürfe
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02:15 15.07.2017
Bürgermeister Roman Blank Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Bürgermeister Roman Blank wehrte sich in der letzten Wusterhausener Gemeindevertreterversammlung vor der Sommerpause gegen verschiedene Vorwürfe an seine Verwaltung. Ein Thema war die Neugestaltung des Spielplatzes in Blankenberg. Gemeindevertreter Bernd Jünemann aus Blankenberg sah, wie berichtet, ernsthafte Gefahren für die Kinder, wenn – wie vorgesehen – auch große Steine und alte Autoreifen neben Sport- und Spielgeräten zum Einsatz kämen.

Den Schutz der Kinder im Blick

Ohne es klar zu sagen, warf nun Blank dem CDU-Mann Stimmungsmache vor und kritisierte die „schlechte Recherche“. Freilich gebe es immer ein Restrisiko, das in Blankenberg sei aber tolerierbar, wie seine eigenen Untersuchungen ergeben hätten. Man werde die Platzierung der Steine durch Mitglieder des örtlichen Treckervereins genau beobachten. Eine Gefahr von abgefahrenen Reifen auszumachen, hielt der Bürgermeister für an den Haaren herbeigezogen. So etwas sei bei Kontrollen noch nie beanstandet worden. „Wenn es so wäre, müssten sie die Kita Am Burgwall komplett schließen, denn da haben wir seit langem welche eingegraben“, so der Bürgermeister in Richtung Jünemann. Roman Blank verwahrte sich gegen den unterschwellig geäußerten Vorwurf, er und seine Mitarbeiter würden den Schutz der Kinder vernachlässigen.

Arbeitsgemeinschaft nicht gefährdet

Auch zu einem zweiten Punkt redete der Verwaltungschef Klartext. Torsten Stürmer (AfD) hatte jüngst Besorgnis darüber geäußert, dass das Ganztagsprojekt an der Astrid-Lindgren-Grundschule gefährdet sei, weil sich zwei Vereine (Tennis und Fußball) aus dem Netz der Arbeitsgemeinschaften verabschiedet hätten. Roman Blank machte anhand einer langen Aufzählung an Freizeitaktivitäten deutlich: Eine solche Gefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Von Wolfgang Hörmann

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