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Bürgermeister werben für Prignitz-Ruppin

Einigkeit in Kreisfusion beschworen Bürgermeister werben für Prignitz-Ruppin

Die Bürgermeister von Wittstock, Kyritz, Pritzwalk und Heiligengrabe nutzten den Besuch von Ministerpräsident Dietmar Woidke auf der Jobstart-Berufs- und Studienmesse, um erneut Einigkeit zu demonstrieren. Sie votierten gegen den Anschluss ans Havelland und warben für einen Landkreis Prignitz-Ruppin.

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Dietmar Woidke (Mitte) mit dem Flyer für einen gemeinsamen Landkreis.

Quelle: Claudia Bihler

Wittstock. Dass die Bürgermeister Nora Görke aus Kyritz, Jörg Gehrmann aus Wittstock, Wolfgang Brockmann aus Pritzwalk und Holger Kippenhahn aus Heiligengrabe zur Kreisgebietsreform für einen gemeinsamen Landkreis Prignitz-Ruppin Position beziehen, ist spätestens seitdem Freundschaftstreffen in Bantikow klar. Damit dies auch allgemein deutlich wird, haben die vier Städte bei der Jobstart-Berufs- und Studienmesse am Samstag in Wittstock nun auch einen gemeinsamen Messestand aufgebaut, um dort für eine Ausbildung in der Verwaltung zu werben.

Gemeinsames Spiel

Gemeinsames Spiel: Die kooperierenden Kommunen im Mittelzentrum am gemeinsamen Messestand bei der Jobstart.

Quelle: Claudia Bihler

Am Rande der Veranstaltung machten sie jedoch auch kräftig Werbung für einen gemeinsamen Landkreis und gegen eine Aufteilung der Region – unter anderem bei Ministerpräsident Dietmar Woidke. Der wurde nicht nur mit einem Flyer ausgestattet, auf dem die Kommunen ihre Einigkeit demonstrierten. „Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Sport heißt es darauf: „Eine Region ... über Jahrhunderte gewachsen“ – ein dickes rundes „O“ verbindet darauf die beiden Landkreise. Der Ministerpräsident wurde zudem von Wittstocks Bürgermeister mit entsprechenden Informationen aus Sicht der Städte im Kooperativen Mittelzentrum versorgt.

Ministerpräsident Woidke wollte sich nicht zu einem etwaigen Zusammenschluss äußern, verwies aber darauf, dass nach der Rundreise des Innenministers zunächst das Thema Funktionalreform aller Verwaltungen zu diskutieren sei.

Der sichtlich gut gelaunte Ministerpräsident scherzte dann noch: „Wissen Sie, wieso ein Landkreis Landkreis heißt? Weil er rund ist, und auf dem Land liegt.“ Vor allem die letzte Begründung dürfte die ländliche Region Prignitz-Ruppin besonders freuen.

Von Claudia Bihler

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