Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Bürgermeister will mehr Technik und Personal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bürgermeister will mehr Technik und Personal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:27 26.02.2014
Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU). Quelle: Peter Geisler
Rheinsberg

Beschlossen haben sie bisher allerdings nur, dass der dort seit 2008 geltende Einstellungsstopp aufgehoben wird. Für den Rest gibt es bis heute keine Entscheidung. Das heißt: Es ist nach wie vor unklar, wie die Entwicklung im Bereich Personal und Ausstattung aussehen soll, ob es neue Leistungsbereiche mit klar definierten Aufgaben geben soll und wo der Bauhof auf Dauer untergebracht wird.

Zufrieden ist das Rheinsberger Rathaus, unter dessen Regie der Stadtbauhof agiert, mit dieser Situation nicht. "So wie es jetzt ist, geht's nicht weiter", sagt Bürgermeister Jan-Pieter Rau. "Auf lange Sicht müssen wir wissen, wo die Reise hingeht." Damit der Bauhof zumindest kurzfristig vernünftig arbeiten kann, hat die Verwaltung jetzt einiges in die Wege geleitet. So schlägt sie den Stadtverordneten vor, in diesem Jahr insgesamt 197000 Euro für Technik auf den Tisch zu legen; 2013 gab die Stadt dafür 4000 Euro aus. Den größten Posten macht dabei mit 140000 Euro die Anschaffung der lange geforderten Kehrmaschine aus. Damit, so hofft Bauamtsleiter Jens Eggert, können die Arbeiten schneller bewerkstelligt werden und der Bauhof kann so mehr Aufgaben erledigen. "Wir haben größtenteils überalterte Technik und einen erheblichen Rückstau an Investitionen in diesem Bereich", so Eggert, dem der Bauhof untersteht. "Und wir können nicht weiter mit Besen und Schippe die Unterhaltung dieser großen Fläche bewältigen - wir sind doch nicht im Mittelalter." Bisher erledigt der Bauhof etwa 80 Prozent der Arbeit per Hand - in einer Gemeinde, die von der Fläche her deutschlandweit an 15. Stelle steht. Wenn die Stadtverordneten die geforderten Anschaffungen im Haushalt bestätigen, dann werde Rheinsberg zwar immer noch nicht gut, aber ausreichend ausgestattet sein. Falls der Bauhof auf lange Sicht aber noch zusätzliche Aufgaben erledigen soll, müssen die Technik und das Personal weiter aufgestockt werden, so Rau. Dieser favorisiert allerdings die Variante, bei der Vereine und geringfügig Beschäftigte in den Ortsteilen Bauhof-Aufgaben übernehmen. "Bei unserer Fläche ist es oft so, dass der Weg zum Einsatz länger ist, als die Arbeit, die dort verrichtet wird", so Rau. Die Vergabe aller Leistungen an Fremdfirmen lehnt er indes ab. "Ich habe zu viele Aufgaben, die kurzfristig erledigt werden müssen. Das funktioniert nicht."

Gedanken macht sich die Verwaltung auch über das Bauhof-Quartier. Derzeit ist der Betrieb im früheren Jugendklub an der Menzer Straße untergebracht. Allerdings entspricht das Gebäude nicht den Sicherheitsvorschriften. Deshalb sondiert das Rathaus Alternativen. Beim Neu- oder Umbau rechnet es mit Kosten bis zu 350000 Euro. Wann er den Stadtverordneten Ergebnisse präsentieren kann, weiß Jan-Pieter Rau aber noch nicht.

Beratung: Über das Thema berät heute der Hauptausschuss ab 18.15Uhr in der Rauschule.

Von Celina Aniol

Ostprignitz-Ruppin Wasserbehörde fordert Erneuerung von Betonböden - Die Rhinmilch streitet mit dem Kreis

Der Fehrbelliner Landwirtschaftsbetrieb Rhinmilch soll 180.000 Euro ausgeben, um was zu reparieren, was aus Sicht von Rhinmilch-Chef Hellmuth Riestock gar nicht kaputt ist. Dabei geht es um Betonflächen, die angeblich Risse haben, durch die der darunter befindliche Boden mit Nitrat belastet werden könnte.

25.02.2014
Ostprignitz-Ruppin Bauarbeiten in Neuruppin beginnen im September - Neue Rettungswache: Groß, modern und teuer

Der Zeitplan steht: Im September soll mit den Arbeiten für die neue Rettungswache in Neuruppin begonnen werden. Gut ein Jahr später, Weihnachten 2015, soll das 2,3 Millionen teure Projekt fertig sein. Dann könnten die Rettungsassistenten und -sanitäter aus den alten Räumen in der Neustädter Straße ausziehen.

28.02.2014
Ostprignitz-Ruppin Kommunen wollen wichtige Investitionen gemeinsam stemmen - Amt Neustadt: Einigkeit unter Vorbehalt

Der Investitionsplan des Amtes Neustadt bis 2019 ist beschlossene Sache. Bei seiner Sitzung am Montag verabschiedete der Amtsausschuss das Papier - bei Gegenstimmen und Enthaltungen. Laut Plan will das Amt Vorhaben für knapp 2,5 Millionen Euro angehen. Darunter fällt auch der Umbau das Neustädter Feuerwehrhauses.

25.02.2014