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Bürgerstiftung soll erstmals Geld verteilen

Rheinsberg Bürgerstiftung soll erstmals Geld verteilen

Bislang gab es die 2014 gegründete Rheinsberger Bürgerstiftung nur auf dem Papier. Jetzt wird sich in Kürze der Stiftungsrat konstituieren, der künftig über die Geldvergaben entscheiden soll. Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll erstmals Geld an soziale Projekte verteilt werden.

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Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau ist Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Die Rheinsberger Bürgerstiftung wird in diesem Jahr voraussichtlich erstmals Geld an soziale Projekte vergeben. Erst vor kurzem waren die fünf Mitglieder des Stiftungsrates, der über de Geldvergabe entscheidet, benannt worden. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern sucht Bürgermeister und Stiftungsratsmitglied Jan-Pieter Rau jetzt nach einem Termin für die konstituierende Sitzung, bei der der Vorsitzende des Stiftungsrates bestimmt werden soll. Erst danach kann die Stiftung über Geldvergaben beraten.

Die Stiftung kann bislang nicht viel Geld verteilen – etwa 500 Euro in diesem Jahr. „Bewerben darf sich jeder“, sagt Rau. „Solange es nur um soziale Belange in Rheinsberg geht.“ Welche Belange das genau sein können, ist nicht definiert – Jugendarbeit, Angebote für Senioren, viele Zwecke seien denkbar, so Rau.

Noch fehlt es an Zustiftern

Die Bürgerstiftung war 2014 gegründet worden. Bislang allerdings gab es sie nur auf dem Papier – ohne Stiftungsrat war die Bürgerstiftung nicht arbeitsfähig. Mit 16 000 Euro ist das Kapital der Stiftung mager. Die Mitglieder des Stiftungsrates müssten sich deshalb auch darum kümmern, Zustifter zu werben, sagte Rau. Eine Erhöhung des Stiftungskapitals durch regelmäßige Geldgaben der Stadt, wie es BVB/Freie Wähler vorgeschlagen hatten, lehnt Rau allerdings ab. „Das Geld soll eben nicht aus Steuermitteln stammen.“ Grundidee sei vielmehr, dass sich Rheinsberger für Rheinsberger engagierten.

Von Frauke Herweg

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