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Ostprignitz-Ruppin Büro für Kyritzer Senioren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Büro für Kyritzer Senioren
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00:17 24.01.2016
Auch eine Sprechstunde für Senioren gibt es künftig im Stadtteilbüro. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Das Stadtteilbüro in Kyritz West im Prignitzcenter ist um ein Angebot reicher. Im „WeltRaum“, wie Streetworkerin und Ansprechpartnerin Sarah Reinecke das Büro getauft hat, wird ab sofort auch eine Sprechstunde für Senioren angeboten. Bärbel Kleybrink, die Seniorenbeauftragte der Stadt Kyritz, kümmert sich darum. Sie richtet ein Seniorenbüro ein. „Ich möchte für die Senioren und ihre Probleme und Sorgen da sein, sie können aber auch mit ihren Anregungen zu mir kommen“, sagt sie. Als Beratungsstelle versteht sie sich aber nicht. Sie kann aber aus ihrer früheren Arbeitszeit im Kyritzer Rathaus jedoch entsprechende Kontakte zu Beratungsstellen herstellen.

Bärbel Kleybrink, die Seniorenbeauftragte der Stadt Kyritz. Quelle: Alexander Beckmann

Erstmals am 3. Februar und dann immer am ersten Mittwoch des Monats will sie für die Senioren da sein. Das Büro ist von 10 bis 12 Uhr geöffnet. „Es geht darum, miteinander zu sprechen, sich auszutauschen, zu hören, wo der Schuh drückt“, sagt sie.

Nachdem das Stadtteilbüro bereits von Kindern und Jugendlichen schon gut angenommen wird, soll sich mit dem neuen Angebot für Senioren, das im Herbst eröffnete Stadtteilbüro zu einem Anlaufpunkt für Jung und Alt entwickeln. Bürgermeisterin Nora Görke hält das für eine gute Kombination. „Ich wünsche mir, dass das neue Angebot wahrgenommen wird“, sagt sie.

Sarah Reinecke will in den kommenden Monaten spezielle Projekte anbieten. Dabei soll es zum Beispiel um Drogenprävention gehen. Außerdem plant sie Begegnungscafés und hat Ideen für Projekte gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt entwickelt. Demnächst wird im „WeltRaum“ die erste Ausstellung eröffnet. Darin zeigen Kinder und Jugendliche ihren Blick auf Kyritz. Sie waren mit Einwegkameras unterwegs und haben für sie besondere Orte festgehalten. 30 Fotos werden zu sehen sein. Die Ausstellung soll dann wandern – unter anderem in den Stadtsaal im Mehrgenerationenhaus.

Von Sandra Bels

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