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Ostprignitz-Ruppin Bundespreis fürs Wittstocker Kino Astoria
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bundespreis fürs Wittstocker Kino Astoria
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20:15 10.10.2016
Familienunternehmen: Mladen Terzijski, Viola Terzijska und Najden Terzijski holten einen Kinoprogrammpreis nach Wittstock. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Große Freude herrscht im Kino Astoria in Wittstock. Betreiberin Viola Terzijska nahm letzte Woche Donnerstag in Hamburg einen der begehrten Kinoprogrammpreise des Bundes in der Untersparte Kurzfilm entgegen. Damit ist ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro verbunden. Der Kinoprogrammpreis wird von Monika Grütters als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vergeben. Bewertet und ausgezeichnet wird immer das Programm des Vorjahres.

Bereits zum dritten Mal in Folge setzte sich das Wittstocker Kino auf Bundesebene bei diesem Wettbewerb durch und holte eine der wertvollen Ehrungen. Insgesamt viermal bewarb sich das Lichtspielhaus aus Wittstock bislang; nur beim ersten Versuch, den Preis zu bekommen, ging Astoria leer aus. „Da steckt richtig viel Arbeit drin“, sagte Viola Terzijska auf MAZ-Nachfrage. Denn um bei der Jury zu überzeugen, muss das gesamte Programm des Vorjahres eingereicht werden.

„Kurz vor Film“ heißt die Wittstocker Reihe

Im Astoria erleben die Besucher jeweils zweimal pro Woche einen Kurzfilm. Dieser läuft im Vorprogramm zum Kunstfilm. „Jeder Kurzfilm wird passend zum jeweiligen Kunstfilm ausgesucht“, umschreibt Terzijska die Herausforderung. Unter dem Motto „Kurz vor Film“ laufen die Kurzfilme in Wittstock: Sie sind spannend, bunt, kurzweilig – aber im Kino sind sie oftmals viel zu selten zu sehen.

Doch Viola Terzijska schwimmt erfolgreich gegen den Strom, wie nun die erneute Ehrung zeigt. Wittstock überzeugte als einziges Kino aus Nordbrandenburg. Das Preisgeld fließt in die Kinoarbeit des Familienunternehmens: Neben Viola Terzijska sorgen ihr Mann Mladen Terzijski und Sohn Najden Terzijski für einen entspannten Kinobesuch.

Kurzfilmtag am 21. Dezember

Schon jetzt bereitet Viola Terzijska den zweiten Wittstocker Kurzfilmtag vor. Dieser steht am Mittwoch, 21. Dezember auf dem Programm. Dieser Tag markiert den Winteranfang und zugleich kürzesten Tag des Jahres. Seit 2012 läuft an diesem Tag europaweit der Kurzfilmtag. Beim Kurzfilmtag in Wittstock sollen selbst produzierte Filme von Schülern und Jugendlichen der Region gezeigt werden. „Jeder kann einen selbst gedrehten Film einreichen und dieser wird dann beim Kurzfilmtag auf der Leinwand zu sehen sein“, sagt Viola Terzijska. Eine Jury wählt dann die besten Streifen aus und prämiert diese. Der Hauptpreis ist kostenfreier Eintritt für zwölf Filme, für den zweiten Platz stehen sechs Eintrittskarten und für den dritten Platz drei Tickets für einen Kinobesuch im Astoria bereit.

Klassiker der Defa

Zudem steht die 6. Wittstocker Filmwoche an. Die Tage vom 18. bis 23. Oktober stehen ganz im Zeichen der DEFA, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiern würde. Die Gäste können sich auf Klassiker wie „Ein irrer Duft von frischem Heu“, „Solo Sunny“, „Der kleine Muck“ und noch zahlreiche andere Filme freuen. Der älteste Streifen heißt „Karla“ mit Jutta Hoffmann in der Hauptrolle und stammt aus dem Jahr 1965. Die Schauspielerin wird als Gast erwartet. Ohnehin kommen zu einzelnen Filmen immer wieder die Protagonisten von einst und erzählen dem Publikum das ein oder andere gut gehütete Geheimnis rund um den Film. Kinofreunde dürfen sich auf spannende Tage freuen.

Von Christamaria Ruch

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