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Ostprignitz-Ruppin Burg, Kloster und Kapelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Burg, Kloster und Kapelle
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02:16 09.08.2015
Für viele Paare sollte der Ort zum Heiraten eine besondere Atmosphäre haben. Quelle: Jacqueline Schulz
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Wittstock

Etwas verträumt liegt sie da, die Burg in Freyenstein. Deshalb diente sie auch schon Filmemachern als Kulisse. Aber offenbar entdeckt nach und nach auch eine ganz andere Klientel die alten Mauern für sich: Hochzeitspaare.

Die erste Trauung in der Burg Freyenstein fand im Jahr 2010 statt. Doch noch immer gilt die Burg offenbar als Geheimtipp in Sachen Hochzeits-Location. In diesem Jahr gab es dort bisher erst eine einzige Eheschließung – am 2. Mai. Aber die Burg holt auf. Die nächsten Hochzeitstermine sind am 7. und am 14. August. Das teilt Vize-Bürgermeister Dieter Herm mit. Ob sich der Bau, der mitunter auch kleines Schloss genannt wird, weil er sich unmittelbar neben dem Schloss befindet, tatsächlich einmal zum Hochzeits-Renner mausert, bleibt abzuwarten.

Die Burg in Freyenstein. Quelle: Christamaria Ruch

Noch haben andere Orte die Nase vorn. Da wäre zunächst einmal das Rathaus in Wittstock. Dort schlossen in diesem Jahr bisher 33 Paare den Bund fürs Leben. Auf den zweiten Platz kommen die Museen Alte Bischofsburg, in der sich neun Paare das Ja-Wort gaben. Mit der genannten einen Eheschließung in Freyenstein gab es somit bisher 43 Paare, die in Wittstock heirateten. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr wurden in der Stadt insgesamt 64 Eheschließungen vollzogen. Am häufigsten erklang das Ja im August – nämlich 18 mal. Außerdem gab es allein Silvester 2014 drei Trauungen im Rathaus.

In der Gemeinde Heiligengrabe gibt es ebenfalls drei Orte, an denen standesamtlich geheiratet werden kann: entweder im Verwaltungsgebäude in Heiligengrabe; im Kloster Stift zum Heiligengrabe oder in der kleinen Kapelle in Horst bei Blumenthal. Klarer Favorit ist hier das Kloster mit 13 Eheschließungen in diesem Jahr, fünf weitere gab es im Verwaltungsgebäude.

Die Kapelle in Horst ging bislang leer aus. Diese Zahlen nennt Hauptamtsleiterin und Standesbeamte Christiane Hamelow. „Bei den Paaren, die in der Gemeinde heiraten, handelt es sich meist um Einheimische oder ehemalige Bewohner der Gemeinde, die auswärts leben, aber mit der Heirat ihre Heiligengraber Wurzeln betonen möchten.“

Mitunter gebe es aber auch Paare „aus der Berliner Ecke“, die entweder über Mundpropaganda von den hiesigen Hochzeits-Locations gehört haben oder schon einmal Gast einer Hochzeit in der Gemeinde waren und sich für die Örtlichkeit begeisterten, sagt Christiane Hamelow. Sie rechnet in diesem Jahr noch mit acht bis zehn Hochzeiten in der Gemeinde Heiligengrabe.

Von Björn Wagener

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