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Bushaltehäuschen zieht um

Dossow Bushaltehäuschen zieht um

Ein Bushaltehäuschen wechselte in dieser Woche seinen Standort. Von Scharfenberg zog es nach Dossow um. Dort werden die Schulkinder am Haltepunkt ehemalige Waldschule fortan nicht mehr im Regen stehen. Allerdings vergingen von der Idee bis zum Umzug zwei Jahre.

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Zwischen Haltepunkt und Unterstand liegen zehn Meter.

Quelle: Ruch

Dossow. Für Schulkinder und weitere Fahrgäste aus Dossow wird die Busfahrt zukünftig sicherer. Am Haltestellenpunkt der ehemaligen Waldschule wird seit Dienstag ein Bushaltehäuschen, in der Fachsprache Fahrgastunterstand, aufgestellt. Dabei handelt es sich allerdings um keinen Neubau, sondern um einen Umzug. Dieser Unterstand befand sich bis Montag aus Wittstock kommend am Ortseingang in Scharfenberg. 2800 Euro kostet die Stadt Wittstock das Umsetzen inklusive aller weiteren Arbeiten.

„Es gab schon seit zwei Jahren keinen Bedarf mehr an dieser Haltestelle in Scharfenberg“, sagte Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert auf MAZ-Nachfrage. Daher strich der Busverkehr diesen Standort aus dem Fahrplan. In diesem Zuge wurden bereits damals die Scheiben des Unterstandes abgebaut. „Diese sind zum einen im Wittstocker Bauhof eingelagert und zum anderen für Reparaturzwecke anderer Standorte verwendet“, so Dibbert.

Ab diesem Zeitpunkt passierte erst einmal nichts mehr. „Die Vorbereitungsarbeiten für das Umsetzen gingen etwas schleppend voran“, suchte Jean Dibbert eine plausible Erklärung für die Verzögerungen. Kinder und Erzieher der Kita in Dossow wandten sich im Februar dieses Jahres an Bürgermeister Jörg Gehrmann (MAZ berichtete). Damals übergaben sie 40 Unterschriften und sprachen sich für eine Überdachung und Beleuchtung dieser Bushaltestelle in Dossow aus.

Nun ging alles ganz schnell. Mitarbeiter der Baufirma Christian Lottmann (CL) aus Dreetz fällten am Montag am neuen Standort zunächst zwei Linden. Dann hoben sie das zwei mal fünf Meter große Fundament aus, holten das Häuschen aus Scharfenberg und bauten es am neuen Standort ab Dienstag auf.

„Für die Säulen vom Häuschen muss das Fundament betoniert werden“, sagte Christian Lottmann. Der Einbau der Scheiben soll folgen, versicherte Jean Dibbert. Der Unterstand befindet sich gut zehn Meter vom Haltestellenschild entfernt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Unterstand befindet sich eine Lampe; dies ist vor allem in der dunklen Jahreszeit ein Sicherheitsaspekt. „Es wird noch einen Termin vor Ort mit Vertretern des Busunternehmens, Bauamtes und Bauunternehmen geben, um zu klären, ob das Haltestellenschild versetzt werden soll“, sagte Jean Dibbert.

Von Christamaria Ruch

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