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Busse fuhren wieder, doch die Züge standen still

Kyritz Busse fuhren wieder, doch die Züge standen still

Den Altkreis Kyritz hat der Herbststurm vom Donnerstag voll erwischt. Viele Straßen waren unpassierbar und auch auf der Schiene ging erst einmal nichts mehr. Am Freitagmorgen war zwar vieles aufgeräumt, doch Normalität herrschte im öffentlichen Personennahverkehr – besonders bei der Bahn – damit längst noch nicht.

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Zwischen den Bahnhöfen von Kyritz und Neustadt fuhren gestern noch bis zum Nachmittag nur Busse.

Quelle: André Reichel

Kyritz/Neustadt. Die Auswirkungen des gewaltigen Herbststurms vom Donnerstagnachmittag waren in der Region auch am Folgetag noch deutlich spürbar. Zwar waren am Freitag die meisten Straßen wieder befahrbar, doch ganz ohne Einschränkungen konnte die Personenbeförderung per Bus nicht gewährleistet werden.

„Viele unserer Busfahrer kehrten am Donnerstag erst weit nach Mitternacht wieder zurück in die Betriebshöfe“, nannte der Chef der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) Ulrich Steffen einen Grund. Deshalb ließ Steffen am Freitagmorgen Touren, die nichts mit der Schülerbeförderung zu tun hatten, auch noch nicht wieder aufnehmen. Als weiteren Grund gab der ORP-Chef an, dass Freitag früh längst nicht klar war, ob alle Orte schon wieder uneingeschränkt erreichbar sind. Das traf nach Angaben von Ulrich Steffen neben Voigtsbrügge auch auf Horst und Blumenthal zu.

Der Zug nach Wismar kam am Donnerstag nur noch bis Neustadt

Der Zug nach Wismar kam am Donnerstag nur noch bis Neustadt.

Quelle: André Reichel

Da auf der Schiene zwischen Neustadt und Pritzwalk, noch auf der Strecke des RE 6 (Cottbus -Wismar) auch am Tag nach dem Sturm vorerst nichts ging, übernahmen Busse des ORP den Schienenersatzverkehr an der Regionalbahnstrecke von Kyritz nach Neustadt bis in den Nachmittag hinein.

Der am Donnerstag von Berlin kommende um 15.35 Uhr in Neustadt eingetroffene Zug machte wegen des unmittelbar danach einsetzenden Sturmes sicherheitshalber im dortigen Bahnhof Halt und bleib bis Freitag dort stehen, wo gegen 10 Uhr mit einem Taxi ein Lokführer aus Berlin eintraf. Losfahren konnte er jedoch nicht, denn zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Strecke noch immer keinen elektrischen Strom. An allen Bahnhöfen liefen auf elektronischen Informationstafeln Texte durch, die darauf hinwiesen, dass der Zugverkehr auf Grund von Unwetterschäden bis auf Weiteres eingestellt sei.

Ulrich Steffen ist jedenfalls sehr froh, dass beim Sturm weder Fahrgäste noch Busfahrer zu Schaden kamen und dankte allen, die die Straßen beräumten.

Von André Reichel

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