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CDU wirft Schwochow raus

Rheinsberg CDU wirft Schwochow raus

Vor drei Jahren hat der CDU-Kreisverband Ostprignitz-Ruppin gefordert, den Rheinsberger Frank-Rudi Schwochow aus der Partei auszuschließen. Jetzt, kurz nachdem Schwochow die Wahl zum Bürgermeister gegen den offiziellen CDU-Kandidaten Jan-Pieter Rau gewonnen hat, stimmte ein Parteigericht zu. Schwochow will das nicht hinnehmen.

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Frank-Rudi Schwochow hat die Bürgermeisterwahl in Rheinsberg gewonnen.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Der designierte Bürgermeister von Rheinsberg, Frank-Rudi Schwochow, ist nicht länger ordentliches Mitglied der CDU. Das gemeinsame Kreisparteigericht hat ihn jetzt aus der CDU ausgeschlossen. Schon 2014 hatte der CDU-Kreisverband Ostprignitz-Ruppin das beantragt, nachdem sich Schwochow als Stadtverordneter immer wieder mit Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) und seiner eigenen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung angelegt hatte. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen.

CDU-Kreischef Jan Redmann hofft, dass der Streit mit Schwochow innerhalb seiner Partei damit endlich beendet ist. Vor dem Parteigericht hatte die Kreis-CDU argumentiert, mit seiner Kandidatur für die Freien Wähler gegen CDU-Bewerber Jan-Pieter Rau habe Schwochow der Partei schweren Schaden zugefügt. Redmann: „Es ist schon einigermaßen erstaunlich, dass Herr Schwochow tatsächlich meint, gleichzeitig Mitglied und Gegner der CDU sein zu können.“

Beendet ist die Auseinadersetzung damit aber nicht. Frank-Rudi Schwochow will die Entscheidung des Parteigerichtes nicht hinnehmen. „Herr Redmann lässt die Sektkorken zu früh knallen“, sagt er. Er werde vor die nächst höhere Instanz ziehen, auch vor das Bundesparteigericht und notfalls vor die ordentlichen Gerichte. „Es wird der Tag kommen, an dem ich wieder ordentliches Mitglied der CDU bin“, sagt der Rheinsberger. Wie der Ausschluss jetzt zustande gekommen ist, sei eine Farce.

Von Reyk Grunow

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