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Camping auf der Halbinsel

Zechlinerhütte Camping auf der Halbinsel

Viel Wald, viel Wasser, viel Erholung: Auf dieses Konzept setzt Lars Gustmann mit seinem Campingplatz auf der Halbinsel im Schlabornsee. Seine Dauercamper und Stammgäste geben ihm recht.

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In Zechlinerhütte betreibt Lars Gustmann den Campingplatz am Schlabornsee.

Quelle: Regine Buddeke

Zechlinerhütte. „Guten Morgen, Frau Funk. Ein paar sind noch da“, grüßt Lars Gustmann die Camperin, die am späten Vormittag noch ihre Frühstücksbrötchen braucht. Er kennt seine Gäste alle mit Namen, viele sind ohnehin „Wiederholungstäter“ und kommen seit Jahr und Tag auf den Zeltplatz des 48-Jährigen, den er zusammen mit seiner Frau betreibt. Und das schon seit 1993, zuerst als Pächter, seit 2013 als Eigentümer. „Das war ein Glücksfall, dass wir den kaufen durften“, sind sich beide Gustmanns einig.

„Der älteste unserer Dauercamper steht schon seit 1958 hier – da war das noch ein blankes Feld“, erzählt Gustmann über den damaligen FDGB-Campingplatz, der zu DDR-Zeiten vom freien Deutschen Gewerkschaftsbund betrieben wurde. Mittlerweile hat sich der Platz gemausert. Nicht in Richtung betonier-verglaster Luxus – das Konzept setzt weiterhin auf Natur-Idylle mit einem gewissen Maß Rustikalität. Es gibt ein Waschhaus und einen Kiosk, an dem man frische Brötchen, Lebensmittel, aber auch Angelkarten kaufen kann. Es gibt Kanus und Paddelboote zu mieten, ein Beachvolleyball lockt zum „Trockenturnen“ wie die Tischtennisplatten und der Kinderspielplatz.

99 Stellplätze für Zelte und Wohnwagen

Ansonsten ist Natur pur angesagt – die Halbinsel im Schlabornsee bietet alles, was man zum Natururlauben braucht: Wasser, Wald und frische Luft. Die Bewohner der 99 Stellplätze für Zelte und Wohnwagen wissen das zu schätzen, ebenso die Rad- und Wasserwanderer, die den Campingplatz on tour als Kurzquartier nutzen.

Das Ehepaar würde das Angebot gern noch erweitern – die Nachfrage der Dauercamper ist größer als das Platzangebot, dafür geht der Tagestourismus zurück. „Leider ist der Weg steinig“, bedauert Dörte Gustmann. Als sie jüngst beantragten, drei Holzhütten auf dem Gelände zu errichten, habe die Naurschutzbehörde zwar grünes Licht gegeben, die Baubehörde indes hätte das Vorhaben ausgebremst.

Ein perfekter Ausgangspunkt für Wasserwanderungen

Gustmanns lassen sich nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Sie lieben ihren Platz: „Es ist der schönste Campingplatz mit Wald und Wasser, den ich kenne“, schwärmt Dörte Gustmann für die zwölf Hektar, die rundum nahezu vom Wasser umschlossen sind. Ein perfekter Ausgangspunkt für Wasserwanderungen in alle Richtungen. Man kommt in die Havel- aber auch Müritzwasserstraßen, nach Rheinsberg und Flecken Zechlin, oder noch weiter. Der Kanuclub Lübeck gehört zu den Stammgästen am Schlabornsee. „Die kommen jedes Jahr mit rund 70 Personen und trainieren bei uns für die Bundesmeisterschaften“, berichtet Lars Gustmann.

Von Regine Buddeke

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