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Ostprignitz-Ruppin Chaos-Montag auf A24 und im Umland
Lokales Ostprignitz-Ruppin Chaos-Montag auf A24 und im Umland
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05:36 24.11.2015
Wegen der Unfälle bildete sich auf der A24 ein Mega-Stau.   Quelle: Julian Stähle
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Kremmen/Fehrbellin

In Linum ging am Montagvormittag mal wieder nichts mehr. Wegen eines Unfalls auf der A 24 staute sich der Verkehr 15 Kilometer zwischen Kremmen bis hinter das Autobahndreieck Havelland. Schon am Morgen kamen Autofahrer, die in Kremmen von der Autobahn abgeleitet wurden, nur noch im Schritttempo voran. Auch auch auf der Umfahrungsstrecke über Linum stand der Verkehr. „Man kommt weder auf die Grundstücke rein noch raus“, sagte die Geschäftsführerin des Linumer Landhofs Regine Scholz-Berg. „Auch wir hatten einen kleinen Rückstau auf dem Hof.“

Unfall wegen Übermüdung?

In der Nacht zuvor war ein 29-jähriger polnischer Lkw-Fahrer gegen 1.20 Uhr auf der A 24 in Richtung Hamburg auf einen ebenfalls aus Polen stammenden Lebensmittellaster aufgefahren. Möglicherweise war der junge Lkw-Fahrer völlig übermüdet gewesen. „Wir können Einschlafen als mögliche Unfallursache nicht ausschließen“, sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs.

Komplottsperrrung in Richtung Hamburg

Durch den Zusammenprall rutschte der auffahrende Sattelzug zunächst nach rechts und stellte sich dann quer. Bei dem vorderen Sattelzug löste sich zugleich der Anhänger. Er rutschte schließlich in die Böschung und kippte um. Für die Bergung der Laster musste die Polizei Spezialfahrzeuge kommen lassen. Ab sechs Uhr war der Streckenabschnitt zwischen Kremmen und Fehrbellin komplett gesperrt. Nachdem zunächst der Anhänger abgeschleppt werden konnte, gab die Polizei gegen elf eine Fahrbahn in Richtung Hamburg wieder frei.

Weitere Unfälle wegen des Staus

Wegen des Staus kam es zu weiteren Unfällen: Auf der A 10 in Höhe der Abfahrt Oberkrämer fuhr ein aus Polen stammender Lkw-Fahrer gegen 10.15 Uhr auf einen mazedonischen Laster. Ein Ausweichmanöver des 30-Jährigen kam zu spät – sein Wagen rammte den vor ihm fahrenden Lkw. Dabei wurde der Tank des auffahrenden Lasters beschädigt. Diesel lief auf die Fahrbahn.

Unmittelbar danach soll ein weiteres Auto auf die Lkws gefahren sein. Nach Angaben der Polizei hielt der Fordfahrer jedoch nur kurz an, um den Schaden zu begutachten. Dann flüchtete er.

Auch Unfall auf der Umleitungsstrecke

Gegen 6.40 Uhr war es bereits auf der Umleitungsstrecke zu einem Unfall gekommen. Am Ortseingang von Staffelde waren zwei aus dem Barnim und aus Oberhavel stammende Wagen in eineinander gefahren. Beide Autofahrer konnten ihren Fahrt danach jedoch fortsetzen.

Anwältin steckt im Stau

Wegen des Superstaus auf der A 24 musste am Neuruppiner Landgericht ein Verhandlungstermin gegen ein früheres führendes Mitglied der XY-Bande um eine Viertelstunde verschoben werden – eine Anwältin war im Stau stecken geblieben. Auf der Linumer Umfahrungsstrecke kam auch der Schulbus langsamer voran als sonst. Trotzdem, so hieß es in Fehrbellin, kamen die Schulkinder rechtzeitig zum Unterricht. Für die Ruppiner Kliniken, an denen auch Beschäftige aus Berlin arbeiten, blieb der Stau folgenlos.

Von Frauke Herweg

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