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Comeback fürs internationale Springreiten

Neustadt Comeback fürs internationale Springreiten

Nach der Absage vom vergangenen Januar kehrt das CSI in seiner 17. Auflage nun in die Neustädter Graf-von-Lindenau-Halle zurück. Vom 5. bis 8. Januar werden die Springreiter wieder ihr Bestes geben.

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Rund um die Lindenau-Halle geht es ansonsten sehr ruhig zu.

Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Das Wort „Dornröschenschlaf“ beschreibt den aktuellen Zustand der Neustädter Graf-von-Lindenau-Halle wohl recht gut: Tot ist sie noch lange nicht, aber sie ruht. Nur noch alle paar Monate mal geht die eine oder andere Großveranstaltung in dem einstigen Prestigebau über die Bühne.

Das kann dann aber durchaus etwas richtig Hochkarätiges sein. Anfang Januar beispielsweise wird das internationale Springreitturnier CSI zum 17. Mal in der Lindenau-Halle ausgetragen. Vom 5. bis 8. Januar werden wieder Springreiter aus aller Welt im Kampf um Weltranglistenpunkte und Prestige ihr Bestes zeigen. Das genaue Teilnehmerfeld für die verschiedenen Prüfungen steht noch nicht fest, doch Turnierchef Herbert Ulonska, dessen Unternehmen Equestrian Sports Events das Turnier von Anfang an veranstaltet, sagt: „Wir haben schon im Laufe der vergangenen Wochen viele Anfragen gehabt, ob und wann das CSI stattfinden wird. Das unterstreicht, dass das CSI Neustadt (Dosse) für sehr viele internationale Reiter immer ein Fixpunkt am Jahresanfang ist.“ Und das trotz einer ungewöhnlich langen Pause.

Bald zwei Jahre ist es her, dass es in Neustadt internationales Springreiten zu erleben gab

Bald zwei Jahre ist es her, dass es in Neustadt internationales Springreiten zu erleben gab.

Quelle: Alexander Beckmann

In diesem Jahr war das CSI nämlich erstmals in seiner Geschichte ausgefallen. Grund waren Probleme mit dem Veranstaltungsort. 2015 warf der bisherige Pächter das Handtuch. Zugleich standen aber einige Investitionen in die Halle an. Die Bedingungen für Sportler und Publikum waren nicht mehr befriedigend. Die Stadt Neustadt, die auch Eigentümerin der Halle ist, übernahm zwar den Betrieb, brauchte aber etwas Zeit, um die Veränderungen in die Wege zu leiten. Inzwischen sind die wichtigsten Mängel behoben. Die Abreitehalle bietet nun bessere Bedingungen für Pferde und Reiter, die defekten Banden in der Lindenau-Halle sind repariert, alle Teilnehmer werden gleichwertige Stallplätze erhalten und auch die Querelen mit der Wasserversorgung des Sanitärbereichs sind beseitigt.

Bloß das Veranstaltungsmanagement in der Halle bleibt für die Kommune ein Problem. Sie sieht sich damit überfordert. Profis müssten ran. Doch alle Versuche, den Betrieb der Halle per Ausschreibung an einen privaten Träger zu übertragen, scheiterten bisher. Deshalb läuft der Veranstaltungsbetrieb derzeit – abgesehen von den Standards wie CSI, „Schaufenster der Besten“ oder Weihnachtsgala des Gestüts – auch nur auf Sparflamme.

Für das CSI hat derweil aber schon der Kartenvorverkauf begonnen. „Die Kartenpreise für die Besucher sind stabil geblieben“, versprechen die Veranstalter trotz der langen Pause.

Details: Karten und Informationen unter www.csi-neustadt.de.

Von Alexander Beckmann

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