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Crash mit fünf Geländelimousinen

Zwei Verletzte auf A 19 bei Wittstock Crash mit fünf Geländelimousinen

Gleich fünf SUV sind Sonnabendvormittag in Höhe der Anschlussstelle Wittstock auf A 19 ineinander gekracht. Zwei Menschen wurden schwer verletzt. Alle Wagen landeten in der Mittelleitplanke. Die Wittstocker Feuerwehr war zwei Stunden im Einsatz. Sie musste mit hohem Aufwand zwei völlig ineinander verkeilte Geländelimousinen trennen.

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Wittstocker Feuerwehrleute klemmen die Autobatterie ab.

Wittstock. Gleich fünf schwere Geländelimousinen (SUV) sind Sonnabend Vormittag im Bereich der Autobahnanschlussstelle Wittstock und des Autobahndreiecks Wittstock auf der Überholspur der A 19 aufgefahren. Sie waren offenbar am Kilometer 1,0 in Fahrtrichtung Berlin so dicht hintereinander gefahren, dass die Massenkollision nicht mehr zu vermeiden war. Alle fünf hochrädrigen Pkw landeten in der Mittelleitplanke. Zwei Menschen wurden verletzt.

Ein 42-jähriger BMW-Fahrer auf der Überholspur reagierte sofort, als vor ihm plötzlich ein Stau erschien. Er bremste bis zum Stillstand ab. Ein unmittelbar dahinter fahrender 51-jähriger Audi-Fahrer sowie ein gleichaltriger Kia-Fahrer, der direkt dahinter fuhr, konnten eben noch bremsen. Doch ein VW-Fahrer, der nach ersten Erkenntnissen zu dicht dahinter war, fuhr mit Wucht ins Stauende, schob den Kia auf den Audi und den auf den BMW. Ebenfalls auf der Überholspur und mit zu geringen Abstand unterwegs war eine Ford-Großraumlimousine, dessen 32-jähriger Fahrer deshalb in den VW fuhr.

Bei dem Unfall wurden eine 29-jährige Beifahrerin des VW sowie eine 62-jährige Beifahrerin des Ford verletzt. Die Ford-Insassin konnte vor Ort behandelt werden, die VW-Beifahrerin klagte über Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich und wurde mit dem Rettungswagen in die Ruppiner Kliniken gebracht.

Von den fünf SUV waren drei so stark demoliert, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtsachschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf 36 000 Euro geschätzt.

Mitglieder der Wittstocker Feuerwehr fuhren um 11.11 Uhr zur Hilfeleistung. Die 13 Feuerwehrleute mussten zunächst neben der erforderlichen Einsatzstellensicherung die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin für 15 Minuten im Unfallbereich sperren.

Über die gesamte Fahrbahn waren Fahrzeugteile verstreut. Die Fahrbahnen waren außerdem mit auslaufenden Betriebsflüssigkeiten der Unfallautos verschmiert. Die Autoinsassen waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits alle aus den verunglückten Autos heraus gekommen, zwei Verletzte wurden durch Rettungskräfte betreut und versorgt.

Ausgelaufene Flüssigkeiten mussten beseitigt werden

Ausgelaufene Flüssigkeiten mussten beseitigt werden.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Die Feuerwehrkameraden reinigten und räumten zunächst den rechten Standstreifen. Sie beseitigten schmierige Betriebsstoffe sowie Fahrzeugteile von dieser Fahrbahn. Danach wurde der sich stauende Fahrzeugstrom in Richtung Berlin auf dem Standstreifen an dieser Unfallstelle vorbei geleitet. Auf den anderen Fahrspuren wurden nun auslaufende Flüssigkeiten aus den Unfallautos mit Hilfe von Bindemittel aufgenommen. Batterien der Unfallfahrzeuge wurden sicherheitshalber abgeklemmt und weitere Fahrzeugteile weggeräumt. Anschließend mussten die Feuerwehrleute mit erheblichem Aufwand zwei SUV voneinander trennen. Sie hatten sich beim Auffahren schwer ineinander verkeilt.

Die Feuerwehr aus Wittstock beendete den für sie bisher einmaligen Einsatz in ihrer Geschichte um 13.15 Uhr.

Von Gerd-Peter Diederich und MAZ-online

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