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Ostprignitz-Ruppin DSL-Breitbandausbau für Königsberg gerettet
Lokales Ostprignitz-Ruppin DSL-Breitbandausbau für Königsberg gerettet
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19:02 04.06.2014
Bislang gab es in Königsberg nur Internet im Schneckentempo. Quelle: dpa
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Königsberg/Wittstock

"Es geht gut voran. Wir können sehr zufrieden sein, dass wir rechtzeitig schon gut vorbereitet waren, wo die Breitbandinternetversorgung Lücken hat und dringend nachgerüstet und erstarkt werden muss", sagt Christian Fahner von der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum in Neuruppin. "Wir hatten klar nachgewiesen, wo es dringenden Nachrüstbedarf gibt und wo hingegen eine ausreichende Vollversorgung bereits gewährleistet ist", so Fahner. Dank dieser lückenlosen Vorarbeit sei vom Brandenburger Wirtschaftsministerium jeder Wunsch aus dem TGZ zum Lückenschluss beim Breitband-Netzausbau akzeptiert und letztendlich von diesem Ministerium mit der Großauftragvergabe an die Telekom auch finanziell abgesichert worden. "Die Insolvenz eines Netzanbieters mit dem Ausfall eines ganzen Versorgungsgebietes um Königsberg hatte uns böse überrascht. Das hatten wir zuvor als vollversorgtes Gebiet ausgewiesen. In Verhandlungen haben wir auch diese Lücke beim Ministerium schließen können", stellt Fahner eine Besonderheit heraus, dass alles wunschgemäß für eine flächendeckende schnelle Internetversorgung installiert wird. Auf Nachfrage versichert er, "dass keine der davon betroffenen Kommunen dafür auch noch mitbezahlen muss. Das wird alles durch das Wirtschaftsministerium aus EU-Fördermitteln bezahlt werden", sagt Fahner.

Der Lückenschluss

Die Breitband-Internetversorgung in ländlichen Gebieten im Bereich Wittstock wurde mit zunächst 160 DSL-Anschlüssen im Juli 2010 in Dossow gestartet. Wittstock hat 200.000 Euro Eigenmittel dafür bereitgestellt.
Der Lückenschluss wird jetzt im Netzausbau als Landes-Offensive und mit Hilfe des TGZ Neuruppin vorangetrieben. Der Bereich Herzsprung-Königsberg ist nachträglich und zusätzlich vom Brandenburger Wirtschaftsministerium aufgenommen worden. Fertigstellungstermin ist Ende März 2015. Betroffen sind Stadtrandgebiete in Wittstock und zahlreiche bisher ungenügend versorgte Ortsteile.

Dass die Techniker jetzt gleichzeitig an so vielen Stellen zu sehen sind, hänge mit dem engen Zeitrahmen für diesen Auftrag zusammen. "Bis zum 31. März 2015 muss alles fertiggestellt und in Betrieb sein. Dann muss auch die Schlussabrechnung vorliegen, um die Fördermittel zu beanspruchen", sagt der Wirtschaftsförderer im Kreis OPR. Punktuell wurden bereits neue Versorgungsanlagen für Internetverbindungen aufgebaut, an anderen Stellen müssen noch neue Kabelverbindungen durch vorhandene Kabelrohre eingezogen und angeschlossen werden.

Von Gerd-Peter Diederich

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